Soziale und technologische Innovationen verknüpfen (POSITIVE)
Die Innovationsökosysteme des Sozial- und Technologiebereichs sind nicht ausreichend miteinander verknüpft, obwohl sie sich mit ihren jeweiligen Fähigkeiten gut ergänzen könnten. Soziale Innovatoren brauchen die Expertise der Technologie-Innovatoren im Bereich Digitalisierung, Vernetzung und Business-Skills. Auf der anderen Seite sollten Technologie-Innovatoren für die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sensibilisiert werden und diese mit der Beteiligung von sozialen Innovatoren angehen.
Das EU-Projekt POSITIVE griff dieses Potential auf und ermöglichte Wissenstransfer, Trainings, und gegenseitiges Verständnis für beide Innovationsökosysteme. Eine besondere Rolle spielt dabei die Durchführung von drei ‚Open Innovation Challenges‘ (OIC) nach dem Vorbild der UX Challenges aus dem Technologiebereich. In den drei Partnerländern Litauen, Deutschland und Italien arbeiteten Studierende, Soziale Innovatoren und Mentoren zusammen, um digitale Herausforderungen der sozialen Unternehmen zu lösen. Es wurden 15 einzigartige Lösungen vorgeschlagen, die Anwendungen für Barrierefreiheit, gesellschaftliches Engagement und die Förderung traditioneller Handwerkskünste umfassen. Die Ergebnisse halfen den Sozialen Unternehmen ihre digitalen Systeme zu verbessern oder arbeitsintensive Prozesse zu digitalisieren. In Deutschland beispielsweise entwickelte das Gewinnerteam ein digitales Buchungssystem für Gebärdensprachdienste und erntete Lob dafür, dass es sich mit den Hindernissen für Hörgeschädigte befasste.
Um die Replikation einer solchen POSITIVE Impact Challenge zu ermöglichen, erstellte das Konsortium eine praktische frei verfügbare Anleitung, das POSITIVE Impact Challenge Playbook.
Das POSITIVE-Projekt hatte seinen großen Abschluss beim Social Enterprise and Innovation Forum, einer renommierten jährlichen Veranstaltung in Litauen, an der über 30 Referenten aus 12 Ländern teilnahmen. Auf dem Forum wurden die Ergebnisse vorgestellt und Diskussionen über die Verbindung von Technologie und sozialen Ökosystemen geführt.
Das Projektkonsortium umfasste Partner von beiden Innovationsökosystemen aus Italien, Litauen und Deutschland, um die Verknüpfung auf regionaler und europäischer Ebene umzusetzen.
Das Steinbeis Europa Zentrum unterstützte als Projektpartner:
- die Projektkoordination
- Durchführung der deutschen POSITIVE Impact Challenge
- die Verwertung der erarbeiteten Trainings- und OIC-Toolkits durch die Organisation eines Pan-Europäischen Follow-Up Events und die Verbreitung in relevanten Netzwerken
Weitere Informationen:
- Projektname Akronym: POSITIVE - Participatory Open Social Innovation Through Interlinking Valuable-Ecosystems
- Förderung: Europäische Kommission, HORIZON EUROPE
- Förderbudget für das ganze Projekt alle Partner: 499 982 EUR
- Beteiligte Länder: Deutschland , Italien, Litauen
- Projektlaufzeit: 02/2023 – 11/2024
Zum Projekt
Weitere Links
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Keywords: soziale Innovationen, Sozialunternehmen, Technologie-Innovationen, Verknüpfung von Innovationsökosystemen, Open Innovation Challenge
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- E-Mail: miljana.cosic@steinbeis-europa.de
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