Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und KlimaschutzSteinbeis Europa Zentrum wirkte mit nachhaltigen Lösungen am Kongress BW mit

2. November 2022
Maëva Pratlong, Eva Kopf und Lucia Hörner beim Kongress BW 2022

Am 19. und 20. Oktober 2022 hat das Land Baden-Württemberg zum 11. KONGRESS BW auf dem Gelände der Messe Karlsruhe eingeladen. Im Zentrum standen die Themen Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz. Rund 1.000 Teilnehmende konnten sich in 15 Foren und 5 Plenen austauschen. 90 Referenten und Referentinnen informierten über aktuelle Trends und zeigten konkrete Praxisbeispiele.

Im Rahmen der EU-Projekte SUSMAGPRO und REEsilience sowie beim Thema Kreislaufwirtschaft in Städten war auch das Steinbeis Europa Zentrum mit von der Partie und diskutierte innovative und nachhaltige Lösungen auf zwei Foren.

Schub für das Recycling von Seltenerdmagneten

Gemeinsam mit dem Institut für strategische Technologie- und Edelmetalle (STI) der Hochschule Pforzheim, das die Projekte SUSMAGPRO und REEsilience koordiniert, haben unsere Kolleginnen Maëva Pratlong und Eva Kopf am 20. Oktober ein Forum zum Thema „Kritische Seltene Erden: Die Bedeutung von Permanentmagneten für die europäischen Lieferketten...und unseren Alltag!“ durchgeführt. Dabei wurden bestehende Herausforderungen und Chancen einer resilienten, nachhaltigen Versorgung mit Seltenerdmagneten mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik diskutiert. Das Institut für strategische Technologie- und Edelmetalle an der Hochschule Pforzheim koordiniert dazu zwei große EU-Projekte, um das Magnetrecycling und die sichere Versorgung mit Magneten in Europa voranzutreiben (SUSMAGPRO und REEsilience).

An der Diskussion über „Permanentmagnete - Herausforderungen und Lösungsansätze aus Sicht der Industrie und der Politik“ wirkte neben Nelson Brito - Geschäftsführer der HyProMag GmbH, Prof. Dr. Carlo Burkhardt - Vorsitzender deutscher DIN-Arbeitsausschuss „Seltene Erden", u. a. auch Maëva Pratlong, Project Managerin Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft, Steinbeis Europa Zentrum mit. Sie sprach über den Balanceakt in der Kommunikation und über sinnvolle Maßnahmen der Sensibilisierung der Öffentlichkeitsarbeit.

Ressourcenwende in den Städten

Als Teil einer fünfköpfigen Runde brachte sich unsere Kollegin Lucia Hörner, Project Managerin am Steinbeis Europa Zentrum, in das interaktive Forum „Die Ressourcenwende wird in den Städten gemacht! Wird sie?“ ein und sprach über die Relevanz von EU-Projekten für die Umsetzung von Kreislaufwirtschaft in baden-württembergischen Städten.

Referenten des Forums "Die Ressourcenwende wird in den Städten gemacht! Wird sie?“ Quelle: Umwelttechnik BW, Fotograf Stefan Longin

In unseren Städten entscheidet sich, wie gut die Änderung unserer Lebensweisen und eine Anpassung an den Klimawandel gelingen wird. Denn Städte sind die Orte, an denen die Mehrheit der Menschen lebt. 70% aller benötigten Ressourcen, aber auch der vom Menschen freigesetzten Treibhausgase gehen auf das Konto von Städten. Städte sind aber nicht nur Verursacher, sondern auch Brennpunkte der Auswirkungen und tragen die Hauptlast der damit verbundenen Herausforderungen.

In diversen EU-Projekten unterstützt die Abteilung “Climate and Energy Transition in Cities and Communities” am Steinbeis Europa Zentrum europäische Städte, Kommunen und Regionen bei ihrem Wandel hin zu intelligenten und nachhaltigen Orten. Viele der gesammelten Erfahrungen zu Herausforderungen und Chancen in der Umsetzung von beispielsweise naturbasierten Lösungen lassen sich dabei auf die Kreislaufwirtschaft übertragen.

Lucia Hörner beim Forum "Die Ressourcenwende wird in den Städten gemacht! Wird sie?“ Quelle: Umwelttechnik BW, Fotograf Stefan Longin

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