Europabeauftragter der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg

Die Bedeutung der europäischen Forschungsförderung und des europäischen Technologietransfers hat bereits im Jahr 1990 der damalige Wirtschaftsminister Hermann Schaufler erkannt und einen Europabeauftragten für diesen Bereich eingesetzt, der insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen die Wege nach Brüssel kürzer machen sollte. Nahezu zeitgleich wurde das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) als seine operative Einheit ins Leben gerufen. Mit der Anbindung des Büros an die Steinbeis Stiftung war gleichzeitig eine enge Verzahnung mit der Forschungslandschaft des Landes gewährleistet.

Mit Inkrafttreten der Einheitlichen Europäischen Akte im Juli 1987 hatte die europäische Forschungsförderung immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dies zeigte sich in der deutlichen Erhöhung der hierfür bereitgestellten Fördermittel. Bis dahin waren es vor allem die Großunternehmen des Landes, die von den EU-Programmen profitierten. Für mittelständische Unternehmen hingegen war die Beteiligung an diesen Programmen sehr schwierig. Das Steinbeis-Europa-Zentrum mit Sitz im Haus der Wirtschaft Stuttgart sollte dafür sorgen, dass sich KMU verstärkt am europäischen Innovationsprozess beteiligen.

  • Erster Europabeauftragter und Gründungsvater: Prof. Dr. Hans J. Tümmers, 1990 - 1995
  • Zweiter Europabeauftragter: Prof. Dr.-Ing. Peter Nieß, 1995 - 2002
  • Dritter Europabeauftragter: Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner, 2002 bis heute
Portrait Norbert Höptner
Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Norbert Höptner
0711 123 4010