Das Enterprise Europe Network

„Wir stehen Unternehmen zur Seite" – so lautet der Slogan des Netzwerks, das die Europäische Kommission im Jahr 2008 ins Leben gerufen hat. Rund 600 Organisationen in über 50 Ländern unterstützen vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in allen Fragen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Innovationspotenzials in Europa.

Zu den Dienstleistungen zählen:

Markterschließungsmaßnahmen für KMU

KMU erhalten Dienstleistungen, die den europäischen Binnenmarkt betreffen - und zwar bezüglich Finanzierungsmaßnahmen, EU-Richtlinien und -Vorschriften (bestehende und kommende) sowie Unterstützung bei der Markterschließung. Dabei steht die gezielte und direkte Unterstützung des einzelnen Unternehmens im Mittelpunkt. Partner im Ausland werden vermittelt und die Umsetzung der Partnerschaft wird begleitet. Die Dienstleistungen werden in Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern im Ausland erbracht, unter Nutzung der gemeinsamen Datenbanken und gemeinsam organisierter Kooperationsbörsen.

Innovationsmaßnahmen für KMU

KMU werden an Innovation herangeführt. Neben Information zu innovationsrelevanten Programmen und Richtlinien der EU und gezielten Schulungen im Innovationsbereich (geistige Eigentumsrechte, Finanzierung von Innovation etc.) liegt auch hier der Schwerpunkt auf gezielten Einzelberatungen von Unternehmen. Diese erhöhen durch Kooperationen mit dem Ausland ihre Wettbewerbsfähigkeit und kaufen Technologien ein oder decken ihren Innovationsbedarf über Technologie- und Wissenstransfer. Auch hier wird das einzelne Unternehmen über Innovationsanalysen und individuelle Beratungsleistungen unterstützt. Partner im Ausland werden gesucht, die Kontaktvermittlung und Vertragsverhandlungen werden betreut. Die EU stellt dafür die notwendigen Werkzeuge, wie gemeinsame Datenbanken, zur Verfügung. Auch internationale Kooperationsbörsen, bei denen die Teilnehmer in direkten Gesprächen mögliche Partner aus dem Ausland kennen lernen können, werden zusammen mit den Netzwerkpartnern durchgeführt.

Forschungskooperationen im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020

KMU werden dabei unterstützt, EU-Förderprogramme zu nutzen, die dafür notwendigen Partnerschaften aufzubauen und erfolgreich an den Programmen teilzunehmen.

Das Netzwerk in Baden-Württemberg

Unter der Koordination und Mitwirkung von Handwerk International bilden sechs IHK zusammen mit dem SEZ, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und Baden-Württemberg International eine Anlaufstelle für die KMU in Baden-Württemberg. Diese bündelt die bereits vorhandenen Kompetenzen und baut sie im Rahmen der Netzwerkaktivitäten weiter aus. Mit rund 600 Partnern in Europa und in weiteren Staaten wie Armenien, Israel, Indien u. a. hat die Europäische Kommission gute Voraussetzungen dafür geschaffen, dass KMU ihre Geschäfte in die entsprechenden Länder ausbauen können. Gleichzeitig wird der Informationsfluss von Europa zu den KMU und zurück stark verbessert.

Kontakt

Portrait Heike Fischer
Heike Fischer
0711 123 4014

Success Stories

09.07.2015

Die Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen im Bereich Kunststoff

Grenzüberschreitende Kooperation von Clustern

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10.12.2014

Das Unternehmensportfolio erweitern mit dem Enterprise Europe Network

Europäische Kontakte und Projekte für die Ribler GmbH

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Veranstaltungen

22. - 23. März 2017 in Valletta, Malta

Interreg Europe Forum: Europe, let's cooperate!

Am 22. und 23. März findet auf Malta das Forum „Europe, let's cooperate!“ statt. Neben zahlreichen Workshops und Informationen zum 3. Projektaufruf des Interreg Europe Programms werden die Teilnehmer viele Möglichkeiten haben, sich untereinander auszutauschen.

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30. März 2017, 10:00 - 15:00 Uhr in University of Birmingham, Edgbaston Campus

REProMag Workshop – Circular Economy of RE magnets

Free workshop organised in the frame of the research project REProMag: Resource Efficient Production of Magnets at the Magnetic Materials Group, Metallurgy & Materials, University of Birmingham.

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3. April 2017, 11:00 - 18:00 Uhr in Stuttgart

Open Innovation-Kongress Baden-Württemberg 2017 Digitalisierung der Innovationsprozesse

Baden-Württemberg ist eine der führenden Innovationsregionen Europas. Immerhin 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Um diese Spitzenstellung zu halten, sind erhebliche Anstrengungen notwendig. Ungenutzte Innovationspotenziale müssen auch bei kleinen und mittleren Unternehmen, stärker genutzt werden.

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