EU-Projekt TRANSPARENCY

Entwicklung einer Datenplattform für die Verbesserung des Designs und der Herstellung von Werkzeugmaschinen

Das Projekt TRANSPARENCY des Fraunhofer IPA widmete sich der Prozessoptimierung und der Entwicklung von neuen Business Modellen für die Herstellung von Werkzeugmaschinen. Es wurde vom EU-Programm „NMP - Nanowissenschaften, neue Werkstoffe und Produktionstechnologien“ gefördert.

Ziel des Projekts war es, ein Konzept zur Online-Zusammenarbeit zu entwickeln, das für mehr Transparenz des gesamten Lebenszyklus einer Maschine sorgt. Die Software bietet eine Plattform, die sowohl dem Endbenutzer als auch dem Maschinenbauer und dem Designer nutzt, indem Informationen zwischen allen Akteuren im Rahmen einer effizienteren web-basierten Zusammenarbeit ausgetauscht werden. Dabei wird verstärkt auf ein dynamisches Wissensmanagement gesetzt, das einen zentralen Bestandteil des Konzepts darstellt. In diesem Sinne wird die Datenplattform kontinuierlich mit neuen Erkenntnissen über die Maschinen, ihre Komponenten, ihre Vor- und Nachteile usw. ergänzt. Außerdem gibt die Software den Unternehmen die Möglichkeit, sich auf neue Geschäftsmodelle einzulassen, indem sie unterschiedliche Faktoren genau analysieren und sich für die bessere Kombination entscheiden können. Am Ende soll das entwickelte System es ermöglichen, eine Werkzeugmaschine wiederzuverwenden und somit die Design- und Produktionsphasen zu optimieren.

Das Projekt führte zu folgenden technischen Entwicklungen: einer transparenten Mensch-Maschine-Oberfläche, der Kern-CDE sowie Erweiterungsmodulen wie Frühdesignanalyse und
Modelle zur Lebenszykluskosteneinschätzung. Daneben hat sich das Konsortium intensiv mit Aspekten des geistigen Eigentums, der Sicherheit und des Umgangs mit den vorhandenen Kenntnissen innerhalb einer transparenten Maschine beschäftigt sowie mit
der effizienten Verwertung der Projektergebnisse, z. B. in Form von neuen, service- und wissensbasierten Geschäftsmodellen.

Das SEZ hat die Antragstellung unterstützt und führte als Projektpartner das Projekt- und Wissensmanagement durch. Zudem übernahm es die Klärung geistiger Eigentumsrechte, die Verwertung der Forschungsergebnisse und Trainings für das Konsortium.

Projektlaufzeit: 10/2010 – 09/2013
Beteiligte Länder: Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Italien, Frankreich, Spanien

Portrait Eduardo Herrmann
Eduardo Herrmann
0721 93519 113
Portrait Anthony Salingre
Dr. Anthony Salingre
0721 93519 116