EU-Projekt TANOCOMP

Trainings zu den verbesserten Eigenschaften von Kunststoffen durch den Einsatz von Nanotechnologie

Ziel des Projekts TANOCOMP war es, den Technologietransfer innerhalb Europas im Anwendungsbereich der Nanotechnologien in Kunststoffen zu vereinfachen. Das innovative Verarbeitungsverfahren des griechischen Partners Glonatech S.A. bietet Lösungen für Kunststoffe, die bei der Weiterverarbeitung einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Es wurde Vertretern in den Partnerländern, die in diesen Branchen tätig sind, näher gebracht. Dafür wurden im Projekt Trainings und e-Learning-Module entwickelt und durchgeführt. Die Trainingsteilnehmer lernen, wie Kohlenstoffnanoröhren mit Kunststoff gemischt und zum Beispiel verstärkte Spritzgießteile hergestellt werden. Darüber informierte TANOCOMP die Öffentlichkeit besser über den Einsatz von Nanokompositen und dessen Vorteile.

Auf Basis einer Bedarfsanalyse wurden die Inhalte des e-Learning Trainings festgelegt und erstellt. In mehreren Workshops wurden Interessensvertretern die entwickelten e-Learning-Module vorgestellt, danach optimiert und anschließend als Weiterbildungsmaßnahme angeboten. Das e-Learning-Training steht in deutscher, englischer, spanischer und griechischer Sprache kostenlos zur Verfügung.

Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission, GD Bildung und Kultur, gefördert und vom Steinbeis-Europa-Zentrum koordiniert. Das SEZ war für das Projektmanagement, für die Entwicklung der e-Learning Modelle, ihre technische Validierung in Form von Seminaren in Griechenland und Spanien und für die Durchführung von Workshops zur Validierung der Inhalte in Deutschland und Zypern verantwortlich.

Projektlaufzeit: 10/2011 – 09/2013
Beteiligte Länder: Deutschland, Griechenland, Spanien, Zypern

Portrait Eduardo Herrmann
Eduardo Herrmann
0721 93519 113
Portrait Franziska Bergmann
Franziska Bergmann
0721 93519 118