EU-Projekt ROSEWOOD4.0

Netzwerk für Akteure der Holzwirtschaft erweitert den Fokus auf digitale Themen

ROSEWOOD4.0 baut auf dem im Jahr 2018 ebenfalls im Rahmen eines Horizont 2020 Projektes initiierten ROSEWOOD-Netzwerk auf. Das Projekt erweitert das etablierte Netzwerk sowohl geografisch als auch hinsichtlich der Breite an Instrumente und Lösungen.

Im Fokus stehen digitale Lösungen und Werkzeuge für den Wissenstransfer. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Aus- und Fortbildungsangebot im Forstbereich. Mittels neuer Trainingsformate soll die forstwirtschaftliche Ausbildung und wissenschaftliche Lehre in Sachen Digitalisierung besser aufgestellt werden. Durch die Identifizierung und Bereitstellung bewährter Praktiken wird ein breites Spektrum an technologischen und nicht-technologischen Innovationen zur Verfügung gestellt. So soll der Wissensaustausch zwischen Stakeholdern der Holzwirtschaft in ganz Europa unterstützt werden.

Durch das Verbreiten von IKT-Lösungen für die Forst- und Holzwirtschaft will ROSEWOOD4.0 zur Steigerung deren Wettbewerbsfähigkeit beitragen und die Entwicklung des ländlichen Raumes im Rahmen der europäischen Bioökonomie unterstützen.

Am ROSEWOOD4.0 Netzwerk beteiligen sich fünf Regionen, in denen jeweils ein Kompetenzzentrum, ein sogenannter Hub für Holzmobilisierung, die Projektaktivitäten koordiniert.

ROSEWOOD4.0 Netzwerk-Regionen sind:

  • Nordeuropa (Finnland, Schweden, Norwegen, baltische Länder, Dänemark);
  • Zentral-Westeuropa (Deutschland, Belgien, Frankreich, Schweiz, Österreich);
  • Mittel-Osteuropa (Tschechische Republik, Ungarn, Polen, Rumänien, Slowakei, Ukraine);
  • Südwesteuropa (Spanien, Italien, Portugal und Südfrankreich); und
  • Südosteuropa (Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Slowenien).

Was ist neu in ROSEWOOD4.0?

  • Stärkere und weiter reichende Vernetzung mit Osteuropa
  • Neue Partnerländer Polen, Slowakei, Ukraine, Portugal, Griechenland, Norwegen und Schweden
  • Größere geographische Reichweite des Netzwerks mit fünf regionalen Hubs (statt vier in ROSEWOOD)
  • Vermehrter Informationsfluss zwischen Forstfachleuten in Europa durch die Bündelung bewährter Praktiken in einer Datenbank und praxis-orientierte Trainingsangebote
  • Dadurch potenziell höhere Akzeptanz und Aneignung vorgeschlagener Lösungen durch den Nutzer

Das Steinbeis-Europa-Zentrum koordiniert ROSEWOOD4.0 und leitet die Entwicklung neuer Geschäftsideen und -modelle an. Das Projekt besteht aus einem Konsortium von 21 Partnern aus 18 europäischen Ländern und umfasst Mittlerorganisationen, internationale und regionale Netzwerke, Forschungseinrichtungen und Verbände. ROSEWOOD4.0 wird mit 2 Mio. Euro gefördert und ist eine auf zwei Jahre angelegte Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahme im Rahmen des Aufrufs RUR 2019 "Thematische Netzwerke, die praxisreifes Wissen zusammenstellen" des Horizont 2020-Programms, finanziert unter der Fördernummer 862681.

Laufzeit: 01/2020 – 12/2021

Beteiligte Länder: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien und Ukraine

Portrait Anthony Salingre
Dr. Anthony Salingre
0721 935191 16