EU-Projekt OPTIMES

Verbesserung der Energiebilanz in KMU durch Umweltdienstleistungen

Unternehmen stehen angesichts der klima- und energiepolitischen Ziele der Europäischen Union vor neuen Herausforderungen. Bis zum Jahr 2020 sollen die CO2-Emissionen um 20 Prozent reduziert werden. Ein weiteres Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer Energien auf 20 Prozent zu erhöhen und die Energieeffizienz um 20 Prozent zu verbessern. Kleine und mittlere Unternehmen sind Mitverursacher von CO2-Emissionen und sind hier gefordert, durch entsprechende Maßnahmen zu einer Verbesserung beizutragen.

Die Europäische Kommission unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, Innovationen umzusetzen und Dienstleistungen ins Unternehmen zu integrieren, die Lösungen für diese Herausforderungen bieten. Mit dem EU-Projekt OPTIMES wurden KMU für Umweltdienstleistungen sensibilisiert, mit Dienstleistern in Kontakt gebracht und ihren Bedürfnissen entsprechend weitergebildet. Ziel war es, die Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch und die Kosten im Unternehmen zu senken. Zugleich sollten KMU wettbewerbsfähiger werden.

Das Projekt wurde vom Enterprise Europe Network unterstützt, in dem das Steinbeis-Europa-Zentrum Partner ist. Das SEZ war einer von insgesamt sechs Projektpartnern in OPTIMES. Die Partner führten für KMU aus den Branchen Nahrungsmittel, Textil, Baumaterialien und Metall Workshops und Trainings in den sechs beteiligen Ländern durch. In Baden-Württemberg stand die Textilindustrie im Zentrum der Aktivitäten.

Projektlaufzeit: 11/2011 - 10/2013
Beteiligte Länder: Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Portugal, Spanien

Portrait Maria Kourti
Maria Kourti
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