EU-Projekt Medtech4Europe

Regionale Förderstrategien für Medizintechnologien

Die Medizintechnik ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft Europas. Sie bietet innovative Lösungen zur Patientenversorgung, Verbesserung der Lebensqualität und Senkung der Gesundheitskosten insbesondere im Hinblick auf eine alternde Bevölkerung. Das Aufkommen neuer und sektorübergreifender Medizintechnologien bietet für innovative Unternehmen aus Europa große wirtschaftliche Chancen. Gleichzeitig verlangt der intensive globale Wettbewerb eine kontinuierliche Steigung der Effektivität von Forschung und Entwicklung. Die Komplexität des Innovationssystems dieser High-Tech Branche erfordert zudem eine harmonische Strategie aller Akteure. Die besondere Herausforderung ist die Breite und Vielfalt  der europäischen Medizintechnik, diesich  durch eine hohe Anzahl von Produkten und Unternehmen auszeichnet. Diese Zersplitterung führt dazu, dass FTI-Infrastrukturangebote nicht immer  den Anforderungen der Unternehmen entsprechen.

Ziel des Projekts Medtech4Europe ist die Verbesserung öffentlicher Instrumente und Maßnahmen zugunsten von  Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen unter Rücksichtnahme der speziellen Anforderungen des Medizintechniksektors.

Gemeinsam mit acht Partnern aus acht EU-Ländern führt das SEZ Aktivitäten zum Zweck des Erfahrungsaustausches (z.B. Selbstbewertung, Benchmarking und Studienbesuche) durch. Basierend auf den Erkenntnissen dieses Wissenstransfers mit Projektpartnern und regionalen Stakeholdern werden am Ende der ersten Projektphase bis Ende 2020 acht lokale Aktionspläne zur Verbesserung regionaler Strategien erarbeitet. In der 2. Phase wird die Implementierung der Handlungsempfehlungen über zwei Jahre hinweg begleitet . 

Das Projekt wird  im Rahmen des INTERREG Europe Programms gefördert und von der Region Auvergne-Rhône-Alpes koordiniert.

Projektlaufzeit:

01.06.2018 – 30.11.2020 (Phase 1)
01.12.2020 – 30.11.2022 (Phase 2)

Beteiligte Länder: Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlande, Polen, Ungarn

3. März 2020

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1. Juli 2019

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Robert Gohla
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