EU-Projekt KETGATE

Verbesserter Zugang zu Schlüsseltechnologien für KMU in den Regionen Mitteleuropas

Schlüsseltechnologien sind Treiber für Innovationen und Impulsgeber für ein intelligentes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Innerhalb von Europa bestehen jedoch große Unterschiede hinsichtlich des Zugangs zu Schlüsseltechnologien. Insbesondere in Mitteleuropa fehlt es hier an geeigneten Infrastrukturen. Mit dem INTERREG  Projekt KETGATE möchte das Steinbeis-Europa-Zentrum als Projektkoordinator KMU in Mitteleuropa den Zugang zu Schlüsseltechnologien erleichtern. Im Fokus stehen moderne Werkstoffe, Photonik, Mikro- & Nanotechnologien für die Industriezweige Verkehr, Lebensmittelindustrie und Gesundheitstechnologien.

Am Projekt wirken fünf Wirtschaftsförderungs- und drei Forschungseinrichtungen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Polen, Österreich, Slowenien, Tschechien und Ungarn mit.

An jedem Partnerstandort werden Anlaufstellen eingerichtet, die KMU in ihrer Muttersprache zu den Anwendungspotenzialen von Schlüssel­technologien beraten. Durch gemeinsam entwickelte Dienstleistungsmodelle wird ausgewählten Unternehmen in Pilotprojekten die konkrete Anwendung von Schlüsseltechnologien durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ermöglicht. Insgesamt sollen 90 KMU aus Mitteleuropa unterstützt sowie 15 transnationale Pilot-Kooperationen geschlossen werden.

Damit  das Projekt über die Wettbewerbsfähigkeit der KMU in Mitteleuropa hinaus auch zur Umsetzung regionaler intelligenter Spezialisierungsstrategien (Smart Specialisation) beiträgt, ist geplant, mit 20 weiteren Organisationen vertragliche Verpflichtungen zur Ausweitung des Netzwerkes zu schließen.

Projektlaufzeit: 07/2017 - 08/2020

Beteiligte Länder: Deutschland, Italien, Kroatien, Polen, Österreich, Slowenien, Tschechien, Ungarn

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Simone Jung
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