EU-Projekt INSULAE

Intelligente Energiespeicher- und –netze für Inseln

Das Projekt INSULAE trägt zur Dekarbonisierung europäischer Inseln bei. Die Inseln Bornholm (Dänemark) Madeira (Portugal) und Unije an der Adria (Kroatien) sind die Leuchtturminseln, auf denen in Anwendungsfällen demonstriert werden, wie eine kohlenstoffarme und saubere Energieversorgung gelingen kann. Hier spielen Energiespeicherung und Smart Grid-Lösungen eine wichtige Rolle, darüber hinaus werden auch Wasser, Heizenergie und Transport betrachtet. Im Zentrum steht die Entwicklung eines Investitionsplanungstools zur Dekarbonisierung von Inseln. Durch die Maßnahmen soll der Verbrauch fossiler Brennstoffe um durchschnittlich 11% auf den Inseln gesenkt werden.

Das Tool wird unter anderem auch auf der deutschen Nordseeinsel Norderney erprobt. Weitere Follower sind die Inseln Menorca (Spanien) und Psara (Griechenland). Die ausgewählten Inseln ergänzen sich in vielerlei Hinsicht durch unterschiedliche Lage, Größen, Verbindung mit dem Festland, wirtschaftliche Entwicklung, Anteil der erneuerbaren Energien und CO2-intensität des Stroms.

Das Projektkonsortium deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab und besteht aus fünf Behörden, sechs Energie- und Wasserversorgungsunternehmen, vier Technologieanbietern, zwei Entwicklern von Energiesoftware, sechs Forschungseinrichtungen und einer NGO, einem Experten für Geschäftsmodelle, einem Ingenieurbüro und einem Experten für soziale Aspekte und Replikation.

Das SEZ begleitet als Projektpartner die Insel Norderney beim Wissenstransfer und der Implementierung.

Projektlaufzeit: 04/2019 – 03/2023

Beteiligte Länder: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kroatien, die Niederlande, Portugal, Spanien

Portrait Andrea Immendörfer
Andrea Immendörfer
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