Innovationspolitik

Zusammen mit dem Europabeauftragten sind wir in stetem Austausch mit den politischen Verwaltungen und Funktionsträgern auf EU-, Landes- und regionaler Ebene. Folgende Themen und Dienstleistungen bieten wir für Politik und Verwaltung:

 

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Schlüsseltechnologien und deren Anwendung in der Industrie

Die Europäische Kommission (DG GROWTH) hat sechs Schlüsseltechnologien definiert, die sie für die Wettbewerbsfähigkeit der EU als prioritär ansieht. Dazu gehören die Photonik, Industrielle Biotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, Produktion, Nanotechnologie und Fortschrittliche Werkstoffe. Um vor allem dem Mittelstand den Zugang zu Prototypen, Verfahrensentwicklung, Testanlagen in all diesen Bereichen zu ermöglichen, hat das Steinbeis-Europa-Zentrum ein europaweites Inventory von möglichen Anbietern (Forschungs- und Entwicklungsinstituten) erstellt und mögliche Kooperationsmodelle ausgearbeitet.

Wir bieten Hilfestellung bei:

  • der Entwicklung von neuen Kooperations- und Dienstleistungsmodellen für einen verbesserten Zugang von Unternehmen zu Schlüsseltechnologie-Kompetenzen
  • der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Pilotmaßnahmen für eine bessere Anbindung von Regionen an Kompetenzanbieter in Schlüsseltechnologien
Portrait Heike Fischer
Heike Fischer
0711 123 4014

Smart Specialisation durch Innovation und Kooperation

Intelligente Spezialisierung ist ein Ansatz, der von der Europäischen Kommission gezielt in Regionen umgesetzt wurde. Die Regionen haben sich auf ihre wirtschaftlichen Stärken besonnen, diese ausgebaut und einzelne Schwächen angegangen.

Wir unterstützen:

  • den Aufbau von Kooperationsprojekten, die die intelligente Spezialisierung ergänzen und verstärken
  • die Nutzung der Makroregionen als Pilotregionen für die Erprobung innovativer Kooperations- und Geschäftsmodelle
  • den Technologietransfer in den Makroregionen auf Basis des Steinbeis-Modells

Steinbeis 2i GmbH und SEZ engagieren sich in der Makroregion Donauraum und in den Kooperationsräumen Südlicher Oberrhein und Mitteleuropa, aber auch in den interregionalen Verbünden der Vier Motoren und Vanguard, um die intelligente Spezialisierung zu stärken und die Regionen wettbewerbsfähiger zu machen.

Portrait Petra Püchner
Dr.-Ing. Petra Püchner
0711 123 4012

Netzwerke und Cluster als Innovationsökosysteme

Die europäischen Erfahrungen zeigen, dass Cluster strategisch und mit Blick auf Innovation und Mehrwert für die Unternehmen geführt werden müssen. Das SEZ hat neue clusterpolitische Ansätze in europäischen Kooperationsräumen entwickelt und Pilotmaßnahmen begleitet. Insbesondere der clusterübergreifende Ansatz, in dem sich technologie- oder sektorspezifische Cluster mit anderen vernetzen und Raum für Innovation schaffen, ist erfolgsversprechend. Aber auch clusterübergreifende Weiterbildungsmaßnahmen zu neuen technologischen Anwendungsoptionen für Unternehmen, bringen sichtbaren Mehrwert.

Wir unterstützen:

  • neue Ansätze in der Clusterpolitik zu denken und auszuprobieren – regional und europäisch
  • die Schulung ausländischer Regionen in erfolgreichen Clusterpolitikansätzen
  • interregionale Kooperationsmodelle für neue Wertschöpfungsketten
Portrait Sabine Hafner-Zimmermann
Sabine Hafner-Zimmermann
0721 93519 135

Regionale Makrostrategien im Bereich Innovation

Damit sich Europa harmonisch räumlich entwickelt, ist die Verbesserung und Abstimmung von Förderpolitiken in europäischen Kooperationsräumen von großer Bedeutung. Baden-Württemberg ist in vier INTERREG Programmräumen beteiligt (Alpenraum, Donauraum, Mitteleuropa und Nordwesteuropa) und übernimmt dabei eine wichtige Vorreiterrolle.

Wir bieten an:

  • Analyse der Stärken und Schwächen der lokalen und regionalen Innovationsförderung
  • Anbahnung internationaler Kooperationen
  • Schulungen zum transnationalen Technologietransfer
  • Entwicklung gemeinsamer Forschungsagenden
  • Aufbau und Stärkung transnationaler Technologietransfernetzwerke
  • Moderation internationaler Arbeitsgruppen Internationalisierung vom KMU, Verwertung von Forschungsergebnissen, Innovationspartnerschaften und Technologietransfer
  • Projektträgerschaften für grenzüberschreitende Initiativen in Forschung und Innovation

Im Rahmen der strategischen Ausrichtung ihrer internationalen Kooperationspolitiken fördern verschiedene Generaldirektionen der Europäischen Kommission gezielt den Austausch mit außereuropäischen Regionen. Das SEZ hat auch hier Aktivitäten zur Vertiefung außereuropäischer Kooperationen durchgeführt, insbesondere mit China, den MERCOSUR Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela sowie mit Chile, Weißrussland, Georgien und den USA.

Projektreferenzen

Portrait Daniela Chiran
Daniela Chiran
0721 93519 132

Studien zur Analyse und Entwicklung von Handlungsoptionen

Das SEZ und die Steinbeis 2i GmbH entwickeln im Auftrag der Europäischen Kommission und nationaler sowie regionaler Ministerien Studien mit dem Fokus Innovation, Technologietransfer, Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Verwertung von Forschungsergebnissen. Über Umfragen, Interviews, Literaturrecherchen und Expertenworkshops erarbeiten sie z.B. eine Situationsanalyse und entwickeln Handlungsempfehlungen mit Hilfe von SWOT und Roadmapping Methoden.

Inhaltliche Schwerpunkte der letzten Jahre waren u.a. Zugang zu Schlüsseltechnologien für KMU, Technologie-Roadmaps, Forschungs- und Innovationsförderung, Verwertung von Forschungsergebnissen aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm, Gute Praktiken im Bereich Existenzgründung durch Frauen.

Projektreferenzen

Portrait Eduardo Herrmann
Eduardo Herrmann
0721 93519 113

Gender & Diversity als Handlungsfeld der Innovationspolitik

Zur Stärkung der Exzellenz und Innovationskraft braucht es die Einbindung von Männern und Frauen in allen innovationsrelevanten Bereichen. Dazu gehört z.B. die Erhöhung des Frauenanteils bei Unternehmensgründungen aus der Forschung und in technologischen Bereichen und in technischen Studiengängen, aber auch eine erhöhte Teilnahme von Unternehmerinnen in den europäischen Innovationsfördermaßnahmen.

Wir unterstützen Politik und Verwaltung durch:

  • Vermittlung guter Praktiken und Maßnahmen aus dem In- und Ausland im Bereich Female Entrepreneurship
  • Vernetzung relevanter Akteure auf EU- und internationaler Ebene
  • Anbahnung von Kooperationen
  • Workshops, Konferenzen, Weiterbildung und Studien zu diesem Thema

Im Projekt GENERGIE wurde der bundesweite Austausch zu Genderaskpekten in der Energieforschung und zur Steigerung der Attraktivität von Energie relevanten Studiengängen gefördert (BMBF).

Das europäische Netzwerk Women4Energy wurde vom SEZ gegründet, um Frauen in der Energiebranche sichtbar zu machen und ihnen die Möglichkeit der europäischen Vernetzung im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation zu geben. (gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)

Portrait Tracey French
Tracey French
0711 123 4015