EU-Projekt INNOADDITIVE

Herausforderungen für die Additive Fertigung

Bedeutende Fortschritte in der Additiven Fertigungstechnologie – allgemein bekannt als 3D-Druck – haben in den letzten zehn Jahren die Art und Weise verändert, wie Produkte entworfen, entwickelt, hergestellt und vertrieben werden. Dies stellt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor neue Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf das Bewusstsein für die Vorteile der Additiven Fertigung sowie den Erwerb neuer Fähigkeiten und Mitarbeiter. Gleichzeitig wurden in ganz Europa neue Programme zur Innovationsunterstützung erprobt, die auf Arbeitsmodellen der offenen Innovation basieren, wie z.B. Innovationspreise und Hackathons (auch bekannt als Innovation Challenges), um das Bewusstsein der KMU für die Vorteile neuartiger Technologien und Innovationsmethoden zu verbessern.

Das Projekt INNOADDITIVE hat das Ziel, das Wissen von Innovationsagenturen über erfolgreiche Unterstützungsinitiativen zu verbessern, die nachweislich einen Einfluss auf die Einführung von Additive Manufacturing Technologien in KMU haben.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Suche nach Initiativen, die innovative und effiziente Formate von Innovation Challenges übernehmen. Dies geschieht durch die Suche nach bestehenden Initiativen (in den drei Partnerregionen) in diesem Bereich und durch den Austausch von relevantem Know-how im Rahmen von drei Peer-Learning-Workshops, die von den Projektpartnern organisiert werden und sich an Innovationsexperten richten. Schließlich wird das Projekt einen handlungsfähigen Leitfaden erstellen, wie neuartige Innovation Challenges gestaltet werden können, die die Einführung von Technologien der Additiven Fertigung durch KMU beschleunigen.

Als Projektpartner übernimmt die Steinbeis 2i GmbH folgende Aufgaben:

  • Identifizierung von ‚Good Practices‘ aus Baden-Württemberg
  • Durchführung von Interviews mit den ‚Good Practices‘
  • Organisation eines Workshops, um die baden-württembergischen ‚Good Practices‘ vorzustellen

INNOADDITIVE ist eine Koordinations- und Unterstützungsmaßnahme der Europäischen Kommission im Bereich ‚Additive Fertigung‘ mit einem Konsortium aus drei Partnern. Das Projekt wird von der EU über das Programm Horizont 2020 gefördert (Grant Agreement Nr. 870598).

Projektlaufzeit: 11/2019 - 04/2021

Beteiligte Länder: Deutschland, Italien, Schweden

Portrait Alexandra Fezer
Alexandra Fezer
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