EU-Projekt H2SHIPS

Den Markteinstieg der Wasserstofftechnologie für die Schifffahrt beschleunigen

Wasserstoff-Antriebe haben viele Vorteile gegenüber den herkömmlichen Verbrennungsmotoren: Wasserstoff wird emissionsfrei in mechanische oder elektrische Energie umgewandelt. Zudem erzeugen Wasserstoff--Antriebe keine Geräusche und benötigen weniger Wartung.

Das Interreg Nord-West-Europa-Projekt H2SHIPS will die technische und wirtschaftliche Machbarkeit von Wasserstoff-Betankungsanlagen und -Antrieben in der Schifffahrt demonstrieren und die Bedingungen für einen erfolgreichen Markteinstieg der Wasserstofftechnologie identifizieren. Im Rahmen von H2SHIPS entstehen zwei Pilotprojekte: In den Niederlanden wird ein wasserstoffbetriebenes Hafen- und Binnenschiff gebaut, während in Belgien ein Wasserstoff-Betankungssystem entwickelt und getestet wird, das für den Betrieb auf hoher See geeignet ist. Ein weiteres  Projektergebnis wird ein Aktionsplan für die Umsetzung von H2SHIPS Lösungen auf der Seine in Paris 2022 sein.

H2SHIPS wird koordiniert von dem deutschen Partner Europäisches Institut für Energieforschung (EIFER) und besteht aus 13 Partnern aus 5 Ländern: neben EIFER sind dies Hynamics (FR), University of Birmingham (UK), Havenbedrijf Amsterdam (NL), Technische Universiteit Delft (NL), Navalu (FR), SYCTOM (FR), Port Autonome de Paris (FR), Haven Oostende, (BE), Steinbeis 2i GmbH (DE), Hydrogen Europe (BE), Transport & Environment (BE) und Tata Steel Europe (NL).

Das Projekt verfügt über ein Budget von 6.3 Millionen Euro und wird mit 3.5 Millionen Euro aus dem Interreg Nordwesteuropa Programm (2019-2022) mitfinanziert. Die Steinbeis 2i GmbH unterstützt EIFER beim Projektmanagement und ist verantwortlich für die Kommunikation, Verbreitung und Verwertung der Projektergebnisse.

Laufzeit: 01/2019 – 07/2022

Beteiligte Länder: Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande

Portrait Andrea Immendörfer
Andrea Immendörfer
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