Projekt GENERGIE

Gender in der Energietechnik

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancen von Frauen in Bildung und Forschung, Beruf und Gesellschaft zu fördern und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Hierbei gilt es auch das Innovationspotential der Genderforschung für wissenschaftliche Impulse und gesellschaftliche Veränderungen zu nutzen. Dabei geht es sowohl um die Teilhabe und Stärkung der Rolle von Frauen in der Forschung und Entwicklung, die Integration von Gender als Querschnittsthema in Forschungs- und Entwicklungsprojekten aber auch um die bessere Nutzung des Innovationspotentials von Frauen zur marktgerechten Entwicklung und im Technologietransfer.

GENERGIE bringt ExpertInnen aus dem In- und Ausland aus dem Bereich Gender und dem Bereich Energietechnik zusammen, um gemeinsam Genderaspekte für Hochschulausbildung und Forschung zu erarbeiten. Die Vernetzung von Frauen aus Forschung, Hochschulausbildung und Unternehmen führt zu einem wichtigen Wissenstransfer, der auch einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit für Frauen in der Energieforschung auf allen Hierarchieebenen und in allen relevanten Innovationssystemen leisten wird.

GENERGIE trägt dazu bei, das ganze Spektrum des Innovationspotenzials für die Energiewende zu nutzen. Dazu gehört es, mehr Frauen für den Energiesektor durch entsprechende Ausbildungs- und Studiengänge zu gewinnen und in der Energieforschung und Entwicklung Gender als Innovationsfaktor zu etablieren.

GENERGIE leistet mit seinen Maßnahmen ebenso einen Beitrag zur Erhöhung des Anteils von Frauen in der Ausbildung, vor allem im Studium von Energie-relevanten Themen. Ergänzend werden Genderaspekte und Methoden zur Integration dieser in der energierelevanten Forschung bekannt gemacht und vertieft. Insbesondere wird der Frage nachgegangen, wie das Querschnittsthema Gender als Innovationsfaktor in die Energieforschung und Entwicklung eingebunden werden kann.

Veranstaltungsangebot / Diskutieren Sie mit uns:

ExpertInnen und relevante AkteurInnen aus Hochschule, Industrie und Verwaltung werden zu zielgerichteten Diskussionen zu den folgenden Themen eingeladen:

  • Integration von Genderaspekten in Forschung, Entwicklung und Markteinführung im Bereich Energie
  • Neue Strategien für mehr Attraktivität von Ausbildungsgängen im Energiebereich

Abschluss des Vorhabens bildet eine internationale Konferenz am 08.02.2017 in Stuttgart, die die Ergebnisse, Empfehlungen und aktuelle Entwicklungen zum Themenfeld Gender und Energietechnik präsentiert.

Alle Ergebnisse, inklusive Interviews der ReferentInnen und Handlungsempfehlungen werden zum Projektende über print- und digitale Medien bekannt gemacht.

Projektdauer: 01.01.2016-31.03.2017

Portrait Saskia Heyde
Saskia Heyde
0711 123 4048