Projekt GENERGIE

Gender in der Energietechnik

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancen von Frauen in Bildung und Forschung, Beruf und Gesellschaft zu fördern und die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen. Hierbei gilt es auch das Innovationspotential der Genderforschung für wissenschaftliche Impulse und gesellschaftliche Veränderungen zu nutzen. Dabei geht es sowohl um die Teilhabe und Stärkung der Rolle von Frauen in der Forschung und Entwicklung, die Integration von Gender als Querschnittsthema in Forschungs- und Entwicklungsprojekten aber auch um die bessere Nutzung des Innovationspotentials von Frauen zur marktgerechten Entwicklung und im Technologietransfer.

GENERGIE brachte ExpertInnen aus dem In- und Ausland aus dem Bereich Gender und dem Bereich Energietechnik zusammen, um gemeinsam Genderaspekte für Hochschulausbildung und Forschung zu erarbeiten. Die Vernetzung von Frauen aus Forschung, Hochschulausbildung und Unternehmen führte zu einem wichtigen Wissenstransfer, der auch einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit für Frauen in der Energieforschung auf allen Hierarchieebenen und in allen relevanten Innovationssystemen leisten wird.

GENERGIE hat dazu beigetragen, das ganze Spektrum des Innovationspotenzials für die Energiewende zu nutzen. Dazu gehört es, mehr Frauen für den Energiesektor durch entsprechende Ausbildungs- und Studiengänge zu gewinnen und in der Energieforschung und Entwicklung Gender als Innovationsfaktor zu etablieren.

GENERGIE leistete mit seinen Maßnahmen ebenso einen Beitrag zur Erhöhung des Anteils von Frauen in der Ausbildung, vor allem im Studium von Energie-relevanten Themen. Ergänzend wurden Genderaspekte und Methoden zur Integration dieser in der energierelevanten Forschung bekannt gemacht und vertieft. Insbesondere wurde der Frage nachgegangen, wie das Querschnittsthema Gender als Innovationsfaktor in die Energieforschung und Entwicklung eingebunden werden kann.

Im Jahr 2016 hat das SEZ bereits Lösungen erarbeitet, den Dialog mit verschiedenen Kompetenzträgern vertieft und Workshops zu den Themen „Integration von Genderaspekten in Markteinführung im Bereich Energie“ und „Neue Strategien für mehr Attraktivität von Ausbildungsgängen im Energiebereich“ konzipiert. Im August 2017 wurde die Abschlusspublikation „GENergie – Chancengleichheit in der Energietechnik“ veröffentlicht. Ebenso flossen die Projektergebnisse in die Publikation „Die andere Sicht auf das Innovieren“, Mai 2017 der Steinbeis Edition ein sowie in die gleichnamige Veranstaltung am 05.07.2017 in Stuttgart und in die Women4Energy Konferenz am 06.12.2017 in Stuttgart sowie in die Publikation Innovation durch Berücksichtigung verschiedener Zielgruppen, insbesondere von Frauen (2017) in: Innovativ. Integrativ. Intelligent. Auf dem Weg in die Energiewirtschaft 4.0. Hrsg: Nicole Ehlert. EW Medien und Kongresse GmbH Buchverlag Essen.


Projektdauer: 01.01.2016-31.03.2017

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