EU-Projekt ForstINNO

Europäisches Projekt entwickelt ein ökologisches innovatives Holzernteverfahren für die europäische Forstwirtschaft

Der zentraleuropäische Mischwald erfordert hohe technologische Perfektion an eine Holzerntetechnologie. Bereits bestehende Verfahren berücksichtigen nicht die Artenvielfalt der Wälder und zerstören oft kleinere Nutzpflanzen.

Die Hohenloher Spezial-Maschinenbau GmbH & Co, ein kleines Unternehmen im schwäbischen Neu-Kupfer, hat für dieses Problem eine Lösung erarbeitet. Das Unternehmen aus der Hohenlohe entwickelte in einem europäischen Projekt zusammen mit anderen kleinen Unternehmen und Forschungsinstituten aus Europa eine Holzerntemaschine, die der ökologischen Dimension, der Produktivität und Effizienz der Holzernte gerecht wird. Bei der technologischen Entwicklung wurden die länderspezifischen Bedingungen der Wälder, insbesondere der Laubbäume, berücksichtigt. Am Ende der Entwicklungskette stand ein Prototyp, der mit Hilfe eines modernen differenzierten GPS-Systems arbeitet und für die beteiligten Regionen zur Verfügung steht.

Das europäische Projekt wurde mit Hilfe des Steinbeis-Europa-Zentrums im Programm CRAFT bei der Europäischen Kommission (EC) erfolgreich eingereicht. CRAFT – ein spezielles Instrument der EC - steht für „Cooperative Research Action For Technology“ und richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die keine eigene Forschungskapazität haben. Die EU förderte das Projekt für 2 Jahre mit 1,082 M Euro, wobei das Steinbeis-Europa-Zentrum das Projektmanagement durchführte.

Das Konsortium bestand aus 15 Partnern: sieben KMU aus Deutschland, Großbritannien, Rumänien und der Tschechischen Republik; fünf Forschungspartner aus Deutschland, Frankreich, Litauen, Ungarn und Polen sowie drei süddeutsche Forschungsdienstleister.

Portrait Jonathan Loeffler
Dr. rer. nat. Jonathan Loeffler
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