EU-Projekt EXA2GREEN

Energieoptimierung für Hochleistungsrechnen – auf dem Weg zum Exascale Computing

Exascale-Computer, die Supercomputer der Zukunft, werden in der Lage sein, eine Trillion, d.h. 1018 Rechenoperationen pro Sekunde, durchzuführen. Die Verfügbarkeit solch immenser Rechenleistung wird die Beantwortung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen erleichtern. Unter Verwendung heutiger Technologien und Algorithmen würde der Betrieb eines solchen Supercomputers allerdings so viel Energie benötigen wie eine gesamte Kleinstadt. Exa2Green hat sich zum Ziel gesetzt, das Exascale-Hochleistungsrechnen energieeffizienter zu gestalten.

Großes Optimierungspotenzial besteht in den verwendeten Algorithmen, die noch nie in Hinblick auf Energieeffizienz geprüft wurden. Hier setzt das Exa2Green-Projekt an: Unter der Koordination des Rechenzentrums an der Universität Heidelberg hat ein Team aus Mathematikern, Informatikern, und Physikern die grundlegenden numerischen Implementierungen auf Hochleistungsrechnern von Grund auf neu erdacht – eine Aufgabe, die nicht nur die Entwicklung neuer Algorithmen bedeutet, sondern auch völlig neuer zugrundeliegender mathematischer Modelle. Das Thema Energieverbrauch und die daraus resultierenden Kompromisse zwischen Leistung und Genauigkeit der Computer-Simulation wurden dabei auf allen Simulationsebenen berücksichtigt.
Dienstleistungen des SEZ im Projekt:

  • Beratung zur Antragstellung und zu den Vertragsverhandlungen
  • administratives Projekt- und Wissensmanagement
  • Kommunikation (Newsletter, Publikationen, Projektwebseite und Social Media)
  • Unterstützung rund um die geistigen Eigentumsrechte
  • Verbreitung und Verwertung der Projektergebnisse
  • Trainings

Projektlaufzeit: 11/2012 – 10/2015
Beteiligte Länder: Deutschland, Schweiz, Spanien

Portrait Lena Ohlig
Lena Ohlig
0711 123 4033