Donau-Transferzentren

Technologietransfer im Rahmen der Europäischen Donauraumstrategie

Das Netzwerk der Donau-Transferzentren (Danube Transfer Centres) wurde im Rahmen der Donauraumstrategie im Jahr 2012 vom Steinbeis-Europa-Zentrum initiiert und besteht heute aus über zehn Partnern in Cluj-Napoca und Bukarest (Rumänien), Nitra (Slowakei), Novi Sad (Serbien), Maribor (SIowenien), Györ (Ungarn), Ruse und Sofia (Bulgarien), Vukovar und Zagreb (Kroatien). Die One-stop-shops an ausgewählten Partnereinrichtungen ermöglichen der örtlichen Industrie und den Innovationsakteuren einen verbesserten Zugang zum Wissen und zu den Ressourcen der wissenschaftlichen Kompetenzträger.

Im Rahmen der Europäischen Strategie für den Donauraum (EUSDR) leitet das SEZ die Arbeitsgruppe „Innovation und Technologietransfer“ innerhalb der Priorität 8 (Wettbewerbsfähigkeit), welche durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Unternehmertum und Handwerk, Kroatien) koordiniert wird.

Mit der zusätzlich in 2018 neu eingerichteten Donau - Koordinationsplattform für Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Innovationsakteuren im Donauraum haben baden-württembergische Akteure die Möglichkeit, neue Ideen und Initiativen von Beginn an mitzugestalten und sich bei der Umsetzung direkt einzubringen. Das Projekt fördert die Nachhaltigkeit und vertiefte Vernetzung baden-württembergischer Akteure mit Partnern des Donauraums.

Zur Entstehung der Zentren:

Die Einrichtung der ersten Zentren erfolgte im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Das Projekt verfolgte das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der im Donauraum ansässigen Wirtschaftsakteure nachhaltig zu stärken und war Teil der Donaustrategie der Europäischen Kommission in die Zielsetzungen der Handlungspriorität 8 „Competitiveness“ eingebettet. Finanzielle Unterstützung erfolgte durch das Staatsministerium des Landes Baden-Württemberg. Das Projekt wurde von der Steinbeis Innovation gGmbH, Stuttgart, durchgeführt, vertreten durch das Steinbeis-Europa-Zentrum und das Steinbeis-Donau-Zentrum.

Im Jahr 2012 widmete sich das SEZ in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis Donauzentrum der Analyse der Pilotstandorte. Der damalige Europaminister Peter Friedrich und Prof. Dr. Norbert Höptner, damaliger Europabeauftragter der Wirtschaftsministerin trafen sich im November 2012 auf dem „Ersten Jahresforum der EU-Strategie für den Donauraum“ in Regensburg mit Regierungsvertretern aus Bulgarien, Kroatien, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Ungarn und Bayern. Im Rahmen des Forums unterzeichnete der Europabeauftragte ein Kooperationsabkommen mit fünf Universitäten aus Rumänien, der Slowakei und Serbien. Inhalt des Abkommens war die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie, um den transnationalen Technologietransfer im Donauraum zu stärken. Den Kern bildet hierbei die Errichtung sogenannter Donau-Transferzentren, mit deren Hilfe die Lücken zwischen Forschung und Innovation geschlossen werden und neue Produkte und Dienstleistungen schneller in den Markt gelangen sollen. Die ersten Zentren wurden an der Technischen Universität Bratislava (Slowakei), an der Universität für Landwirtschaft in Nitra (Slowakei) und an der Technischen Universität in Cluj-Napoca (Rumänien) aufgebaut.

Laufzeit: 09/2012-02/2014
Beteiligte Länder: Deutschland, Rumänien, Serbien, Slowakei

4. Dezember 2018

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