EU-Projekt DINAMICS

Größere Sicherheit durch Nanotechnologie im Umweltbereich

Unter Mitwirkung des Steinbeis-Europa-Zentrums startete im April 2007 das „Integrierte Projekt“ DINAMICS mit vorrangiger KMU Beteiligung. Das Projekt wird für bis März 2011 mit rund 4,5 Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert.

Das EU-Forschungsprojekt hat einen Biosensor zur exakten Analyse der Wasserqualität entwickelt. Die Neuentwicklung erfolgte auf der Basis der Nanotechnologie und soll dabei helfen, bioterroristische Angriffe auf die Trinkwasserversorgung zu verhindern. Ziel von DINAMICS ist die Entwicklung eines Warnsystems, das gefährliche Infektionserreger, wie Bakterien und Viren, identifizieren kann. Für die zuverlässige Überwachung der Trinkwasserversorgung sieht DINAMICS ein tragbares Messgerät für Spezialeinsätze vor, das auch bei Sportgroßereignissen zur Sicherheit aller Beteiligten beitragen soll.

Die insgesamt 12 Projektpartner aus acht Ländern setzen sich aus acht innovativen KMU, weiteren Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Koordiniert wird das Großprojekt von der LAMBDA GmbH, einem KMU aus Österreich.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum hat die Projektpartner bei der Antragstellung und den Verhandlungen in Brüssel unterstützt. Nun übernimmt es als Projektpartner das Wissens- sowie das administrative und finanzielle Projektmanagement.

Projektlaufzeit: 04/2007 - 03/2011
Beteiligte Länder: Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Österreich, Slowakei, Türkei und Ungarn

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Dr. Sabine Müller
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