DonaustrategieStudie zur Identifikation von Leuchtturmprojekten im Donauraum veröffentlicht – Steinbeis Europa Zentrum macht Best Practices in zentralen Zukunftsfeldern sichtbar
Eine nun veröffentlichte Studie im Auftrag der EU-Donauraumstrategie verfolgte das Ziel, innovative und replizierbare Projekte aus der Donauregion zu finden, zu bewerten und sichtbar zu machen. Gemeinsam mit den Projektpartnern Pannon Business Network aus Ungarn und der slowenischen Industrie- und Handelskammer leistet das Steinbeis Europa Zentrum damit einen Beitrag zum Austausch von Innovation, Wissenstransfer, Ideenreichtum und Best-Practice in der EU und darüber hinaus.
Insgesamt wurden 30 Initiativen verschiedenster Art in den Themenfeldern Green Tech bzw. Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung/KI sowie Lieferketten & Finanzierungsinstrumente ausgewählt, die alle Mitgliedsstaaten der Donauraumstrategie umfassen – basierend auf einem Pool von insgesamt über 170 identifizierten Projekten.
Nicht nur die Projektbeschreibungen selbst, sondern auch themenübergreifende Handlungsempfehlungen und nächste Schritte, sowohl für die EU-Donauraumstrategie als auch für mehr Innovation in der Region im Allgemeinen, wurden für die Studie aufbereitet.
Das Steinbeis Europa Zentrum fokussierte sich auf den Bereich Lieferketten & Finanzierung. Ein gutes Beispiel aus Baden-Württemberg ist die Initiative „Global verantwortlich BW – Lieferketten nachhaltig gestalten“, die Jannik Struss von UPJ e.V. im Rahmen des Donauforums in Sarajevo präsentierte. Über dieses Unterstützungsprogramm, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes, werden Unternehmen Wege aufzeigt, Lieferketten so zu gestalten, dass verstärkt und dennoch ohne Verzicht auf Resilienz Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns übernommen werden kann. Unter anderen Angeboten ermöglichen dies Informations- und Vernetzungsveranstaltungen sowie ein Online-Guide, der Unternehmen einen barrierefreien und handlungsorientierten Einblick in vorhandene Optionen verschafft.
Zentrale Schlussfolgerungen
Es zeigt sich, dass der Donauraum ein vielfältiges und innovatives Umfeld für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bietet, selbst wenn die Innovationslandschaft regional unterschiedlich ausgeprägt ist. Besonders erfolgreich sind Initiativen, die den Zugang für KMU zu Technologie erleichtern, praxisnahe Unterstützung bieten und Brücken von Pilotprojekten zur Markteinführung schlagen. Niedrigschwellige Förderinstrumente wie Voucher-Programme, kleine Projektfonds und duale Bildungsformate haben sich als besonders wirksam erwiesen, um Innovation und Transformation auch im Sinne kleiner Unternehmen zu fördern.
Als vielleicht chancenreichster Trend für die Zukunftsfähigkeit des Donauraums lässt sich die Verbindung von Digitalisierung (insbesondere KI) und Kreislaufwirtschaft im Sinne einer effizienten, klimafreundlichen und gleichzeitig produktiveren Ökonomie ausmachen – getragen durch die vielen mittelständischen Unternehmen vor Ort.
Workshops im Rahmen des 14. EUSDR-Donauforums
Diese Ergebnisse und Best Practices aus der Studie wurden vom Steinbeis Europa Zentrum im Rahmen des 14. Jahresforums der Donauraumstrategie in Sarajewo auf zwei verschiedenen Workshops präsentiert. Anwesend waren auch die Verantwortlichen der Leuchtturmprojekte. Im Fokus standen die Themenbereiche Lieferketten und Finanzen sowie Green Tech und Kreislaufwirtschaft. Insgesamt sechs verschiedene Rednerinnen und Redner aus der Donauregion kamen nach Sarajevo, um ihre Projektaktivitäten vorzustellen und Replikations- und Skalierbarkeitsstrategien zu diskutieren.
Mehr Informationen zu Workshop I und Workshop II
Vollversion der Studie: EUSDR_PA8_STUDY_LIGHTHOUSEPROJECTS_FINALVERSION.pdf
Kurzbeschreibungen und Präsentationen zu allen 30 Leuchtturmprojekten: LIGHTHOUSES - PA 08
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- E-Mail: robin.schenk@steinbeis-europa.de
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