Zukunft GesundheitNanoporentechnologie für die medizinische Diagnostik geht in die zweite Runde
Nanoporentechnologien gehören zu den vielversprechendsten Ansätzen für eine präzisere, schnellere und kostengünstigere medizinische Diagnostik der Zukunft. Seit April 2023 unterstützt das Steinbeis Europa Zentrum den Zukunftscluster nanodiagBW als Partner für Innovationsmanagement und trägt maßgeblich dazu bei, die wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen in Richtung Anwendung zu führen. Ende März 2026 endete die erste, dreijährige Umsetzungsphase, ein Zeitraum, in dem das Steinbeis Europa Zentrum zentrale Aufgaben übernommen hat.
Dazu gehörten die kontinuierliche Markt- und Technologiebeobachtung, um frühzeitig Trends, relevante Mitbewerber und technologische Entwicklungen zu identifizieren. Zudem unterstützte das Steinbeis Europa Zentrum die Clusterakteure durch gezielte Recherchen und Beratungen zu EU-Fördermöglichkeiten, um geeignete Instrumente für Forschung, Entwicklung und Transfer aufzuzeigen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Fortschreibung der Clusterstrategie: Durch strategische Impulse, Workshops zur Verwertung und verschiedene partizipative Formate wurde ein gemeinsamer Rahmen für die zukünftige Ausrichtung geschaffen.
Umso erfreulicher ist es, dass die zweite Umsetzungsphase des Clusters Anfang 2026 bewilligt wurde und bereits im April 2026 nahtlos an die bisherigen Aktivitäten anschließt. Auch in dieser Phase übernimmt das Steinbeis Europa Zentrum eine wichtige Rolle: Die Markt- und Technologiebeobachtung wird fortgeführt und um eine systematische Erhebung bislang ungedeckter Bedarfe („Unmet Needs“) potenzieller Endanwender ergänzt – darunter Kliniker:innen, Patient:innen sowie Vertreter:innen aus Pharma und Diagnostik. Die priorisierten Bedarfe fließen künftig direkt in die Weiterentwicklung der Forschungs- und Entwicklungsstrategie ein und unterstützen die Ableitung marktnaher, wirtschaftlich tragfähiger Innovationen.
Darüber hinaus begleitet das Steinbeis Europa Zentrum unter der Leitung der Clustermanagerin Hanna Hasselblatt (Hahn-Schickard) die Entwicklung und Umsetzung einer systematischen Bedarfs- und Wirkanalyse. Diese qualitative und quantitative Selbstevaluation ermöglicht es dem Cluster, Fortschritte transparent zu messen, Wirkungen sichtbar zu machen und den strategischen Kurs kontinuierlich zu schärfen.
Mit der Fortführung des Clusters setzt nanodiagBW seinen Weg fort, nanoporengestützte Diagnostik aus der Forschung in die Anwendung zu bringen. Das Steinbeis Europa Zentrum bleibt ein zentraler Partner auf diesem Weg.
30 Mio. Euro Förderung für nanodiagBW, 04/2023 – 03/2029 (2 Phasen)
Weitere Informationen:
„Die Zusammenarbeit mit dem Team des Steinbeis Europa Zentrums ist für den Zukunftscluster nanodiag BW fachlich wie persönlich ein echter Gewinn. Die fundierten Market-Watch-Reports, Mitbewerberanalysen sowie die gezielte Recherche und Beratung zu EU-Fördermöglichkeiten liefern uns wertvolle strategische Impulse. Besonders schätze ich die sehr gute persönliche Passung im Team, die Offenheit für neue Perspektiven und die große Methodenvielfalt in Moderation und Workshops, die das Steinbeis-Team mitbringt. So entsteht im Projekt Innovationsförderung im Cluster eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die nicht nur effektiv ist, sondern auch richtig Freude macht.“
Dr. Hanna Hasselblatt, Hahn Schickard, Clustermanagerin nanodiagBWKontaktieren Sie uns!
- Tel: +49 711 2524 2016
- E-Mail: alena.bubeck@steinbeis-europa.de
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