Europäische Kommission„Horizont Europa 2028-2034“ - Innovation, Kooperation und Wachstum im Fokus
Innovation, Kooperation und Wachstum im Fokus
Mit einem geplanten Budget von rund 175 Milliarden Euro setzt das neue EU-Rahmenprogramm „Horizont Europa 2028-2034“ Maßstäbe für Forschung und Innovation. Die strategische Ausrichtung liegt auf Zukunftsthemen wie Wettbewerbsfähigkeit, Klima, Digitalisierung, Gesundheit, Raumfahrt und Verteidigung. Für Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg ergeben sich daraus vielfältige Möglichkeiten, ihre Innovationskraft gezielt auszubauen.
Quelle: HE-FP10 - draft regulation.pdf
Was bringt das neue Programm konkret?
- Erweiterte Fördermöglichkeiten für KMU
- Industrienahes Umfeld: Besonders die Säulen 2–4 des Programms sind für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) relevant. Sie bieten Zugang zu industrienahen Ausschreibungen, Technologielieferanten-Rollen in europäischen Konsortien und fördern kollaborative Innovationsprojekte.
- Disruptive Innovationen: Der Europäische Innovationsrat (EIC) unterstützt gezielt Hochrisiko-Projekte und erleichtert den Markteintritt für High-Tech-KMU und Start-ups.
- Vernetzung und Wissenstransfer: Die Säule „Europäischer Forschungs- und Innovationsraum“ stärkt die Position Baden-Württembergs als Innovationsleitregion und schafft neue Partnerschaften sowie einen leichteren Zugang zu Märkten und Forschungsnetzwerken.
- Vereinfachte Förderverfahren
- Das Programm setzt auf nutzerorientierte und harmonisierte Prozesse: Pauschalen („lump sums“), standardisierte Kostenmodelle und kürzere Entscheidungswege reduzieren den bürokratischen Aufwand – ein klarer Vorteil für KMU mit begrenzten Ressourcen.
- Stärkere Unterstützung für Innovation und Skalierung
- Visionäre „Moonshot“-Projekte werden durch die Kopplung mit dem European Competitiveness Fund (ECF) gezielt gefördert. Unternehmen mit technologischer Leitkompetenz erhalten bessere Rahmenbedingungen für disruptive Innovationsprojekte.
- Regionale Stärken und Expertise
- Baden-Württemberg ist bereits stark in EU-Forschungsprojekten vertreten. Bestehende Netzwerke und Expertisen dienen als Brücke für KMU, etwa durch Konsortien mit Hochschulen und Forschungsinstituten.
- Langfristige Planungssicherheit
- Das Programm bietet strategische Kohärenz und Flexibilität, abgestimmt auf die politischen Prioritäten der EU und der Mitgliedstaaten. Unternehmen profitieren von langfristiger Fördersichtbarkeit und können sich frühzeitig auf thematische EU-Missionen positionieren.
Herausforderungen und Lösungsansätze
Trotz der vielen Chancen bringt FP10 auch neue Herausforderungen mit sich:
- Stärkere internationale Konkurrenz: Die Zahl der Bewerbungen steigt, insbesondere in Zukunftsfeldern wie KI und grüne Technologien. Exzellente Antragstellung und starke Konsortien sind entscheidend. Das Steinbeis Europa Zentrum begleitet die Antragstellung und garantiert eine hohe Förderquote – in 2025 70% (7 von 10 eingereichten Anträgen werden gefördert). Es sorgt für einen qualitativ hochwertigen Antrag.
- Konsortien & Vernetzungspflicht: Viele Förderlinien verlangen transnationale Partnerschaften. Das Steinbeis Europa Zentrum bietet Unterstützung bei der Partnersuche und Vernetzung.
- Administrativer Aufwand: Trotz vereinfachter Verfahren bleiben die inhaltlichen Anforderungen hoch. Leitfäden, individuelle Beratung und Schulungen helfen, Compliance und Finanzmanagement zu meistern. Das Steinbeis Europa Zentrum steht auch als begleitender Projektpartner zu Verfügung und übernimmt im Projekt das finanzielle und administrative Management sowie Koordinationsaufgaben.
- Fokus auf disruptive Innovationen: Hidden Champions mit inkrementellen Verbesserungen müssen ihre Projekte strategisch anpassen, um förderfähig zu bleiben.
- Ko-Finanzierungsanforderungen: Förderprojekte sind oft nicht zu 100 % gedeckt. Beratung zu Programmen mit geringeren Eigenmittelanteilen und Vermittlung von Finanzierungspartnern sind wichtige Hilfen.
- Ungleichgewicht zugunsten von Großunternehmen: KMU werden gezielt als Konsortialführer gefördert, um gleichberechtigte Partnerschaften zu ermöglichen. Das Steinbeis Europa Zentrum bietet für KMU aus Baden-Württemberg eine kostenlose Erstberatung und Einschätzung der Projektidee über das Portal inno-check BW, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. https://www.innocheck-bw.de/
- Thematische Passung: Unternehmen müssen ihre Innovationsprojekte stärker auf EU-Ziele ausrichten, um förderfähig zu sein. Das Steinbeis Europa Zentrum bietet Programmscreening und sucht die passenden Programme.
Fazit: Zukunft gestalten mit uns und Horizont Europa
Noch ist das neue Rahmenprogramm für Forschung, Innovation und Wissenstransfer nicht verabschiedet. Der endgültigen Umsetzung im Jahr 2028 gehen Verhandlungen zwischen Kommission, Europäischem Rat und Parlament voran (so genannter Trilog). Das geplante Rahmenprogramm bietet Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg einzigartige Chancen, ihre Innovationskraft zu stärken, internationale Netzwerke auszubauen und nachhaltige Projekte zu realisieren. Wer sich frühzeitig informiert, strategisch positioniert und die vielfältigen Beratungsangebote nutzt, kann von den erweiterten Fördermöglichkeiten und der langfristigen Planungssicherheit profitieren.
Mit über 150 EU-Projektteilnahmen sind wir die Nummer Eins in Deutschland. Das zeigt eine Auswertung zur Beteiligung von Organisationen an den europäischen Forschungsrahmenprogrammen Horizont 2020 (2014-2021) und Horizont Europa ( 2021-2027).(Stand 1/2025)
Unser Leistungspaket EU KonForM
Ob Screening, Antragstellung oder Projektumsetzung – wir ebnen Ihnen den Weg zu EU-Fördermitteln. Wir konzipieren, formulieren und managen Ihre Innovationsprojekte. Wir suchen nach geeigneten internationalen Partnern und sorgen für einen wirkungsvollen Transfer in den Markt.
Wir ebnen Ihnen den Weg zur EU-Förderung - Steinbeis DE
Weiterführende Informationen:
- Download Factsheet: Assessment der Verordnung des EPs und ECs zur Einrichtung von „Horizont Europa“, dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation 2028-2034 aus Sicht von BW
- Offizieller Vorschlag der Europäischen Kommission
- Horizon Europe 2028–2034: twice bigger, simpler, faster and more impactful
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