EU-Projekt Mobilities For EUDigital gestützte Mobilitätslösungen in Dresden und Madrid - Steinbeis Europa Zentrum begleitet Projekt bei Kommunikationsmaßnahmen

Mobilities for EU Projekt in Dresden

Die urbane Mobilität Europas steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Herausforderungen wie häufige Staus, Luftqualitätsprobleme und mangelnde Verkehrssicherheit fordern Städte auf zu handeln. Gleichzeitig hat die EU ambitionierte Pläne. Die Cities Mission sieht vor, 100 europäische Städte bis 2030 klimaneutral zu gestalten. Und die Mobilitätsagenda beschreibt emissionsfreie, intermodale und nutzerzentrierte Verkehrssysteme als Herz europäischer Städte. Aber wie kommen wir schnell und umweltfreundlich von A nach B?

Das EU-Projekt MOBILITIES FOR EU setzt genau hier an. Als eines der größten europäischen Demonstrationsprojekte im Mobilitätssektor bringt es sieben Städte zusammen: Madrid und Dresden als Lead Cities sowie Ioannina, Trencin, Espoo, Gdansk und Sarajevo als Replication Cities.

Mit einem Budget von insgesamt 25 Millionen Euro sowie 11 Piloten und 27 Lösungen entsteht in den beiden Lead Cities ein einzigartiger Demonstrationsrahmen. In Madrid werden im Mercamadrid, einem der größten Frischmärkte Europas, autonome Shuttles, vollelektrische Busflotten und smarte Logistikkonzepte erprobt. In Dresden werden auf dem Ostra- und Messegelände mit autonomen Fahrdiensten, intelligenter Parkraum- und Verkehrssteuerung sowie 5G-basierten CCAM-Lösungen urbane Dienstleistungen gefördert.

Die fünf Replication Cities spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Dort werden eigene Urban Transport Labs entwickelt, die lokale Bedürfnisse analysieren und individuell angepasste Konzepte aus Dresden und Madrid übernehmen, um die Übertragbarkeit und Skalierbarkeit strategisch weiterzudenken.

Als Lead-Partner für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit teilt das Steinbeis Europa Zentrum die Projektergebnisse sowohl mit dem Fachpublikum als auch mit der breiten Öffentlichkeit, um Akzeptanz und zukünftige Skalierung zu ermöglichen. Unter anderem gestaltet es den Projekt-Newsletter und produziert Videos sowie unterschiedliche Printformate. Zudem verantwortet Steinbeis die Entwicklung erster Geschäftsmodelle für geeignete Projektergebnisse sowie die Durchführung von Marktanalysen und Business Modelling.

Bei der Entwicklung des Geschäftsmodells „Mobility-as‑a‑Service“ werden Mobilitätsleistungen (etwa autonome Bus-/Shuttle‑Dienste) als Service geplant, gebündelt und betrieben. Im Rahmen von Exploitation- und Business‑Modelling‑Workshops strukturiert das Steinbeis Europa Zentrum gemeinsam mit den Ergebnisinhabern den Pfad vom Piloten zur Skalierung , definiert Zielsegmente und Value Proposition und dokumentiert die Ergebnisse in Business‑Model‑Canvas‑Formaten. Aufbauend darauf führt Steinbeis Marktanalysen durch, die insbesondere die Beschaffungs- und Vertragslogik sowie zentrale Adoptionshürden wie Sicherheits-/Genehmigungsfragen, Haftung und Nutzerakzeptanz herausarbeiten und so die Grundlage für weitere Verwertungsentscheidungen schaffen.

Mit seiner europäischen Sichtbarkeit in Netzwerken, wie der Cities Mission, CIVITAS, CCAM- und 2Zero-Partnerschaften trägt MOBILITIES FOR EU wesentlich zum Wissenstransfer bei und schafft damit die Grundlage für weitere skalierbare, nachhaltige Mobilitätslösungen. Das eröffnet Steinbeis wertvolle Perspektiven, wie den Ausbau seiner Mobilitätsexpertisen, eine gestärkte Rolle in missionsorientierten Initiativen und eine klare Positionierung als Ansprechpartner für Impact, Skalierung und Transfer.

24,7 Mio. EUR EU-Förderung für Mobilities For EU, 01/2024 – 12/2028

Steinbeis Europa Zentrum produziert Video für EU-Projekt MOBILITIES FOR EU – Innovative klimafreundliche und digitale Mobilitätslösungen in Dresden und Madrid - Steinbeis DE

Städte auf dem Weg zu emissionsfreier Mobilität - Zwei EU-Projekte setzen Maßnahmen um - Steinbeis DE

https://mobilities-for.eu/

„Durch die Zusammenarbeit mit Steinbeis gelingt es uns, die intelligenten Mobilitätslösungen, die im Projekt MOBILITIES for EU erprobt werden, besser sichtbar zu machen. Die Maßnahmen in den Bereichen automatisierter Mobilität, smarter Ladeinfrastruktur sowie effizientem Wegeleit- und Parkraummanagement in Dresden sollen uns helfen, eine der ersten 100 klimaneutralen Städte Europas zu werden. Steinbeis unterstützt uns, die Wirkung dieser Entwicklungen verständlich für Bürger:innen, Fachakteure und Partnerstädte aufzubereiten. So tragen sie wesentlich dazu bei, dass Dresdens Fortschritte im Projekt nicht nur intern, sondern auch europaweit wahrgenommen werden.“

Frances Weiß, Amt für Wirtschaftsförderung, Landeshauptstadt Dresden, Projektleiterin MOBILITIES for EU

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