EU-Projekt H2GLASSDekarbonisierung der Aluminiumproduktion - METLEN tritt dem Konsortium des EU-Projekts H2GLASS als Demonstrator zur Übertragbarkeit für den Aluminiumsektor bei
Das Industrieunternehmen METLEN aus Athen, Griechenland ist dem H2GLASS-Konsortium als neuer Partner beigetreten. Es demonstriert im Projekt die Übertragbarkeit für den Aluminiumsektor und stärkt damit die Mission von H2GLASS, die Einführung von Wasserstoff in energieintensiven Industrien voranzutreiben.
Das EU-Projekt H2GLASS ebnet den Weg für eine klimaneutrale Zukunft durch die Entwicklung und Demonstration eines kompletten Technologie-Stacks, der eine 100-prozentige Wasserstoffverbrennung in industriellen, energieintensiven Prozessen ermöglicht. Das Konsortium vereint zudem wichtige Partner wie das Steinbeis Europa Zentrum, das für die Verbreitung, Kommunikation und Verwertung zuständig ist und sicherstellt, dass die Projektergebnisse effektiv weitergegeben, verwertet und in konkrete industrielle Anwendungen umgesetzt werden.
„Wir freuen uns sehr, METLEN im Konsortium willkommen zu heißen“, sagte Chiara Caccamo, Projektkoordinatorin von H2GLASS. „Ihre Beteiligung stärkt unseren sektorübergreifenden Ansatz und ermöglicht es uns, die Innovationen von H2GLASS unter realen Bedingungen in der Aluminiumproduktion zu testen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu reproduzierbaren, skalierbaren Lösungen für Europas energieintensivste Industriezweige.“
Im Rahmen dieser Bemühungen umfasst das Projekt mehrere Demonstrationsanlagen im industriellen Maßstab aus der europäischen Glasindustrie sowie eine spezielle Demonstrationsanlage zur Übertragbarkeit auf Aluminium-Anwendungen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Innovationen des Projekts über die Glasherstellung hinaus übertragbar sind und zur Dekarbonisierung in verschiedenen Sektoren beitragen.
Durch seine Beteiligung als Demonstrationsort zur Reproduzierbarkeit wird METLEN dazu beitragen, zu untersuchen, wie sich die H2GLASS-Technologien an die Produktionsumgebungen der Aluminiumindustrie anpassen lassen, einer Branche, die für ihren hohen Energiebedarf bekannt ist. Die Zusammenarbeit wird es ermöglichen, wasserstoffbasierte Verbrennungsprozesse, Prozessoptimierungen und digitale Steuerungsarchitekturen zu erforschen, mit denen sich Emissionen reduzieren lassen, ohne dass dabei die Produktqualität und die Betriebssicherheit beeinträchtigt werden.
Als neuer Demonstrator zur Reproduzierbarkeit spielt METLEN eine entscheidende Rolle dabei, die Übertragbarkeit der H2GLASS-Lösungen auf andere Branchen mit hohem Emissionsreduktionsbedarf aufzuzeigen. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Entwicklung einer umfassenden Roadmap zur kommerziellen Nutzung liegen, die vom Steinbeis Europa Zentrum unterstützt wird, um sicherzustellen, dass validierte Technologien effektiv auf den Markt gebracht und branchenübergreifend skaliert werden können. Dieser Ansatz wird die zunehmende Marktakzeptanz von wasserstoffbasierten Lösungen fördern und die langfristige Wirkung des Projekts über die Glasindustrie hinaus stärken.
Über H2GLASS:
H2GLASS ist ein von der EU gefördertes Projekt, das darauf abzielt, die Dekarbonisierung in der Glasindustrie durch die Entwicklung der für die vollständige Wasserstoffverbrennung in Produktionsanlagen erforderlichen Technologie voranzutreiben. Das Konsortium vereint sechs industrielle Demonstrationsprojekte aus der Glas- und Aluminiumindustrie sowie führende Partner aus Forschung und Industrie, um H2GLASS-Lösungen zu entwickeln, zu testen und zu validieren und deren Übertragbarkeit auf andere Branchen mit hohem Emissionsminderungspotenzial nachzuweisen. Die EU-Förderung beträgt 23,3 Mio. Euro für eine Laufzeit von 01/2023-12/2027.
Projektwebsite: H2GLASS - H2GLASS
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