Die Jahre 2000-201535 Jahre gemeinsam innovativ für Europa - Highlights der Jahre 2000-2015

26. August 2025
EU-Ratspräsidentschaftskongress 2007 in Stuttgart mit der damaligen Bundesforschungsministerin Annette Schavan und Peter Frankenberg, Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (2 v.l.) und Europäische Kommission

35 Jahre gemeinsam innovativ für Europa. Der Rückblick auf unsere Geschichte geht weiter.

Einige weitere Meilensteine - Im Fokus: 2000-2015

2002 übergab der Europabeauftragte Prof. Peter S. Nieß den Stab an Prof. Norbert Höptner als dritten Europabeauftragten (2002-2018) des Wirtschaftsministers Baden-Württemberg.

2004 starteten wir in die nächste Vertragsperiode mit der Europäischen Kommission als Innovation Relay Centre Stuttgart - Erfurt - Zürich.

In diesen Jahren gehen wir neue Wege, neue Themen wie Zukunftsstrategien, Foresight und Roadmapping, Genderbalance sowie der Aufbau einer Trainingsreihe zur EU-Förderung , darunter auch interkulturelle Training rücken ins Zentrum.

Mit Prof. Höptner beginnt eine intensive Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg und wir bieten verstärkt Beratung für die Hochschulen in Baden-Württemberg.

2005 beginnt die Zusammenarbeit mit Prof. Jan Hoinkis an der Hochschule Karlsruhe zu Projekten zur Aufbereitung von Trinkwasser.

2005 startet das erste große „Smart Cities“ Projekt POLYCITY mit uns, koordiniert von der Hochschule Stuttgart, mit Demogebieten in Ostfildern, gefördert im Namen der CONCERTO Initiative der EU. Im Video zu sehen:

Im Mai 2005 feierten wir das Jubiläum "10 Jahre Innovation Relay Centre Netzwerk" mit einem Innovationskongress unter dem Titel „Innovation durch Kooperation" in Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem BMBF. Zugleich feierten wir unser 15-jähriges Bestehen.

Ein weiteres Highlight war der EU-Ratspräsidentschaftskongress 2007 in Stuttgart mit der damaligen Bundesforschungsministerin Annette Schavan und dem MWK.

Im Januar 2008 beginnt das Enterprise Europe Network seine Arbeit, gefördert von der Europäischen Kommission, GD Unternehmen und Industrie,. Das Steinbeis Europa Zentrum war wieder mit im Boot, gemeinsam als Partner im Konsortium mit den baden-württembergischen Partnern Handwerk International, sechs IHK, dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und Baden-Württemberg International.

2009 beginnt eine intensive Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, bei der die  INTERERG IVB-Programme in den Kooperationsräumen Nordwesteuropa, Mitteleuropa und Alpenraum im Zentrum stehen. Wir agieren und unterstützen in den Folgejahren als Regionale INTERREG-Kontaktstelle.

Die Jahre 2010-2015 waren eine Zeit voller Auszeichnungen und Gründungen. Neue Aufträge und Wege führten uns in den Donauraum und nach Afrika sowie zu den Technologien Wasserstoff und Seltene Erden.

Die ersten Schritte nach Afrika ging das Steinbeis Europa Zentrum gemeinsam mit Prof. Dr. Jan Hoinkis von der Hochschule Karlsruhe. Seit 2005 begleiten wir den Experten für Trinkwasserbehandlung und Abwasserrecycling erfolgreich bei Antragstellungen von EU-Projekten. Zunächst kamen seine Membranfiltrationstechniken für die innovative Aufbereitung von Trink- und Industriewasser in China und Bangladesch zum Einsatz, dann wurde eine neue Klasse an Membranen für den Einsatz in Bioreaktoren für die Abwasserbehandlung in Nordafrika entwickelt. Im nächsten Projekt kam das effiziente und robuste System für Abwasserreinigung in der Fischzucht am Victoriasee in Afrika zum Einsatz. Seit Oktober 2018 steht in der Stadt Kisumu in Kenia eine Demonstrationsanlage, die für den lokalen Kompetenzaufbau genutzt wird.

Von der Abwasserbehandlung zur agrarökologischen Praxis für afrikanische Kleinbauern - Steinbeis DE

2010 begann die Zusammenarbeit mit Fokus Wasserstoff mit EIFER. Gemeinsam sind wir in europäischen Forschungsprojekten aktiv und haben bis heute für die Konsortien von sechs Projekten rund 25,5 Mio. Euro EU-Fördergelder akquiriert. Das Steinbeis Europa Zentrum hat die Antragstellungen unterstützt und begleitet EIFER bei der Projektdurchführung. Gemeinsam bringen wir die Markteinführung von Wasserstofftechnologien voran. So vor kurzem die Einweihung einer Wasserstofftankstelle in Frankreich.

Eine neue Wasserstofftankstelle in Sorigny, Frankreich - sauberer Wasserstoff für Mobilität und industrielle Anwendungen - Steinbeis DE

2012 wurde das transnationale Netzwerk der „Donautransferzentren“ gegründet und so zum Leuchtturmprojekt für Innovationsförderung und Wissens- und Technologietransfers im Donauraum. Das Netzwerk wurde auf dem Ersten Jahresforum zur Donauraumstrategie in Regensburg vorgestellt. Die ersten drei Donautransferzentren wurden in Rumänien, Serbien und der Slowakei gegründet. Mit inzwischen 16 sog. „Entry Points“ und 38 Hubs in 11 Ländern des Donauraums bietet das Netzwerk Unterstützung und regionale Expertise für Organisationen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit und internationale Ausrichtung stärken möchten. Mit unserer Beteiligung gibt es insgesamt 31 EU-Projekte mit verschiedenen DTC mit einem Volumen von über 70 Millionen Euro.

Seit 2012 koordinieren wir die Arbeitsgruppe Innovation & Technologietransfer, das DTC-Netzwerk spielt hierbei eine wichtige Rolle als Arbeitsgruppe „Community of Practice“.

Kooperationspartner im Donauraum – das Netz der Donautransferzentren - Steinbeis DE

2013 wurde das Steinbeis Europa Zentrum mit dem Transferpreis des Steinbeis-Verbundes ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Steinbeis-Transferzentrum Angewandte Akustik, dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP und der Werkstätte für Orgelbau Mühleisen GmbH aus Leonberg erhielten wir diese Ehrung für unsere langjährige Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Orgelforschung. Ebenso im Jahr 2013 erhält das Steinbeis Europa Zentrum für die Dienstleistung Innovationsanalyse den Preis des Enterprise Europe Network im Bereich Innovationsaudit.

2014 führte die Zusammenarbeit mit Prof. Carlo Burkhardt an der Hochschule Pforzheim zur erfolgreichen Antragstellung von REProMag mit Unterstützung und Beteiligung des Steinbeis Europa Zentrums. Das Projekt war der Auftakt zu einer Reihe von EU-Projekten, die sich dem Recycling von Seltenerdmagneten widmen. (REEsilience, Harmony, SUSMAGPRO)

Die Lieferketten für Seltenerdmagnete nachhaltiger und sicherer gestalten - Steinbeis DE

2014 führten wir im Auftrag des Wirtschaftsministeriums den ersten Open Innovation Kongress Baden-Württemberg durch, weitere acht Open Innovation Kongresse folgten in den Jahren 2017 – 2024. Zeitgleich erstellen wir ein Handbuch zur strategischen Herangehensweise für KMU.

Open Innovation Kongressreihe - Steinbeis DE

2017-03_open_innovation_handbuch.pdf

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Anette Mack
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