EU-Projekt Danube Chance 2.0

Neue Wege für den unternehmerischen Neustart im Donauraum

Scheitern gehört zum Innovationsprozess dazu. Elon Musk, Jeff Bezos oder Steve Jobs – sie alle sind mit mindestens einem Projekt im Laufe ihrer Karriere gescheitert und haben dennoch Milliardenunternehmen geschaffen. Entscheidend ist, nach Fehl- und Rückschlägen den Neuanfang zu wagen.

Das EU-Projekt DanubeChance2.0 möchte gestrauchelte Unternehmer im Donauraum bei der erneuten Firmengründung nach der Insolvenz unterstützen. Ein Ziel ist es, die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen für den unternehmerischen Zweitstart in den Donaustaaten zu verbessern.  In einem breit angelegten Dialog zwischen politischen Akteuren, Forschungsinstituten, Universitäten und von Insolvenz betroffenen Unternehmern werden hierfür neue Konzepte erarbeitet. Ein weiteres Ziel ist es, Zweitgründer für den Neustart bestmöglich vorzubereiten. Dazu bietet das Projekt ein 130-Stunden-Trainingsprogramm an und begleitet rund 60 vormals gescheiterte Unternehmer persönlich beim erneuten Gründungsprozess. Ein transnationaler Pool an Experten wird außerdem Beratungen für Zweitgründer, auch über die Laufzeit des Projektes hinaus, anbieten.    

Alle Maßnahmen sollen zu einer nachhaltig positiven Veränderung des Klimas für Zweitgründer im Donauraum beitragen, um das volkswirtschaftliche Potenzial des Second-Chance Unternehmertums freizusetzen.

Danube Chance 2.0 wird von der EU im Rahmen des INTERREG-Donauprogramms mit Fördermitteln in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro gefördert. Koordiniert wird das Projekt von IFKA, Public Benefit Non-Profit Ltd. for the Development of Industry. Insgesamt beteiligen sich 17 Partner an dem Projekt. Die Steinbeis 2i GmbH ist für die Entwicklung einer kohärenten Strategie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Zweitgründungen im Donauraum verantwortlich. 

Beteiligte Länder: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Italien, Kroatien, Republik Moldau, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Ukraine und Ungarn

Projektlaufzeit: 07/2018 - 06/2021

20. August 2019

Petra Püchner im Interview in der Zeitschrift return von Springer professional

Die Europabeauftragte der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin und Leiterin des Steinbeis-Europa-Zentrums, zum Re-Start von Unternehmen in elf Ländern

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11. Juni 2019

Mit Know-How aus der Krise - erfolgreiche Strategien für den unternehmerischen Re-Start

Erstes Re-Starter-Training für UnternehmerInnen der Steinbeis 2i GmbH

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