INTERREG Projekt DANTE

Die Binnenschifffahrt auf der Donau und den Donaunebenflüssen verbessern

DANTE zielt darauf ab, die administrativen Barrieren für die Binnenschifffahrt auf der Donau und ihren schiffbaren Nebenflüssen als gemeinsame Initiative des privaten Sektors und der für Barrieren zuständigen nationalen Behörden zu identifizieren und zu beseitigen.

DANTE trägt damit zur Reduzierung von Zeitverlusten bei. Ebenso können die Kosten, die auf Grund ineffizienter administrativer Bestimmungen und Prozesse entstehen und bisher finanzielle Hürden für wirtschaftliche Aktivitäten im Donauraum darstellen, reduziert werden.

Um die Barrieren zu überwinden, werden gute Praktiken und Leitlinien für eine wirksame Verwaltung der Binnenschifffahrtsaktivitäten entwickelt. Die vorgeschlagenen Lösungen werden mit den zuständigen Behörden bei nationalen und transnationalen Treffen diskutiert. Dieser Matrixansatz soll schnelle Lösungen und eine breite Harmonisierung von Prozeduren und Prozessen entlang der Donau liefern.

DANTE konzentriert sich auf fünf Themenbereiche, in welchen administrative Barrieren am deutlichsten die Effizienz der Binnenschifffahrt reduzieren:

  • Grenzpolizei, Steuer & Zoll
  • Navigations- / Verkehrskontrollbehörden
  • Hafenbehörden / Verwaltungen
  • Wasser- und Kanalverwaltungen
  • Andere öffentliche Einrichtungen und Behörden (z. B. Gesundheitsüberwachung, Katastrophenmanagement usw.)

Die Projektergebnisse sollen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, welche die Donau und ihre schiffbaren Nebenflüsse in Ihrer Logistikkette nutzen beitragen und gleichzeitig ein wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region durch erhöhte Effizienz der öffentlichen Verwaltung begünstigen. Dies trägt zu einer stärkeren Positionierung der Binnenschifffahrt im Modal Split bei, um den Herausforderungen der wachsenden Nachfrage in die Binnenschifffahrt als umweltfreundlicher und schadstoffarmer Verkehrsträger gerecht zu werden.

Das Konsortium besteht aus 16 kofinanzierten und 12 assoziierten strategischen Partnern (öffentliche Einrichtungen, Beratungsfirmen, Universitäten und NGOs) aus 10 europäischen Ländern. Das Projekt wird über 30 Monate von der Europäischen Union (ERDF/IPA) unter dem "Danube Transnational Programme (DTP)" gefördert. Projektkoordinator ist Pro Danube International in Wien.

Projektlaufzeit: 01-2017 – 06-2019

Beteiligte Länder: Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Moldawien, Österreich, Rumänien, Serbien, Slovakei, Ungarn, Ukraine

Portrait Robert Gohla
Robert Gohla
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Portrait Julia Sliwinski
Julia Sliwinski
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