ERASMUS+ Projekt Thinking Smart

Hochschulen stärker in „Smart Specialisation“ einbeziehen

Mit dem Erasmus+ Projekt „Thinking Smart – Toolkit for the engagement of Higher Education Institutes in regional growth/HEIS3” widmet sich das SEZ gemeinsam mit sieben Projektpartnern der Frage, wie man die europäischen Hochschulen stärker in die Entwicklung der regionalen “Smart Specialisation” Strategie einbinden kann.

Unter Smart Specialisation versteht die EU ein strategisches Konzept mit dem Ziel, Strukturwandel zu fördern, hin zu wissens- und innovationsgeleitetem Wachstum. Die Regionen der EU sollen sich ihrer Stärken bewusst werden und ihre Entwicklungsprioritäten dort setzen, wo vorhandenes Wissen und Technologien Erfolg versprechen.

Laut Europäischer Kommission sind die Hochschulen noch zu wenig in diesen Prozess integriert, obwohl sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten könnten. Um sie zukünftig stärker zu integrieren, werden im Projekt „Thinking Smart“ bereits entwickelte Empfehlungen der Europäischen Kommission getestet und neue entwickelt. Außerdem werden die einzelnen Strategien und Profile der Hochschulen untersucht und Synergien diskutiert. Schließlich sollen sie stärker von den Smart Specialisation Strategien profitieren und ihren eigenen Beitrag zu regionalen Innovationen leisten.

Am Projekt beteiligen sich die Universität Tras-os-Montes e Alto Douro, Portugal, die Universität Politecnica de Valencia, Spanien, die Universität Newcastle, U. K., die Politecnico Mailand, Italien, die Universität Łódź, Polen, SPI, Portugal und die Santander Group European Universities' Network. Das SEZ begleitet diesen Prozess und wird die Ergebnisse evaluieren.

Projektdauer: 01/2016 – 12/2017

Länder: Belgien, Deutschland, Italien, Polen, Portugal, Spanien, UK

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Simone Jung
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