Europäischer Tender „Unterstützung der internationalen Zusammenarbeit in der Innovationspolitik“

Der Tender stellte einen Vertrag mit der Europäischen Kommission zur Unterstützung bei der Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Innovationspolitik dar. Die Europäische Kommission sollte dadurch bei der Entwicklung internationaler Kooperationen im Bereich der Innovationspolitik unterstützt werden.

Die verstärkte Internationalisierung von Wissenschaft, Technologie und Innovation, zusammen mit einer zunehmenden Erweiterung der „Open Innovation“ auf Ebene der Unternehmen, hat zu einer veränderten Geographie der Innovation geführt. Dieser globale Trend hat die Notwendigkeit für die EU erhöht, die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Innovationspolitik weiterzuentwickeln, um die europäische Innovationsfähigkeit zu stärken, günstige internationale Rahmenbedingungen zu schaffen, um Innovation zu fördern und zu schützen, sowie innovative Lösungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu entwickeln und zu verbreiten.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde der Austausch von Informationen und Erfahrungen im Rahmen eines informellen und formellen Dialogs über die Innovationspolitik mit Nachbarländern der EU und den westlichen Balkanländern sowie mit bestehenden und neuen Innovationstreibern unter den wichtigsten Wirtschafts- und Handelspartnern der EU unterstützt.

Folgende Aktivitäten wurden im Rahmen des Projekts organisiert und durchgeführt:

Drei „Innovation Policy Workshops“ wurden in Kombination mit Studienbesuchen in den Innovationsstarken Ländern USA, China und Indien durchgeführt. Sie sollten den Dialog zum Thema Innovation mit der EU verbessern, um einen Austausch von Informationen und Erfahrungen anzuregen und die Einrichtung von informellen und formellen Plattformen zur Diskussion rund um Innovation anzuregen. Die Ziele des Workshops waren es, Potenzial und Möglichkeiten aufzuzeigen, Hindernisse und Gefahren zu betrachten, die Bereiche für politische Interventionen zu identifizieren und gute Praktiken der Innovationspolitik für spezielle Branchen zu präsentieren.

Drei „Innovation Instruments Workshops“ mit Schwerpunkt auf europäische Instrumente zur Unterstützung der Innovationspolitik wurden organisiert, je einer für die ehemaligen MEDA-Länder (Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Marokko, das besetzte palästinensische Gebiet, Syrien und Tunesien) und TACIS-Länder (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldawien, Ukraine und Russland) sowie für die heutigen westlichen Balkanstaaten (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien). Innovation spielt hier eine zentrale Rolle, da sie die wirtschaftliche Entwicklung unterstützt und somit die Stabilität in diesen Regionen fördert. Das Ziel der „Innovation Instruments Workshops“ war es, die Innovationsfähigkeit dieser Länder zu stärken, indem die zur Verfügung stehenden Instrumente der EU vorgestellt werden.

Darüber hinaus wurden drei Reisen in diese Länder durchgeführt, deren Ziel es war, gute Beispiele der europäischen Innovationspolitik zu verbreiten und die Chancen für eine weitere Zusammenarbeit mit Partnern in Drittländern kennzulernen.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum koordinierte die gesamten Projektaktivitäten. Es war für die Organisation des „Innovation Policy Workshops“ in Indien und der Workshops und Reisen in die TACIS-Länder und den westlichen Balkan sowie für das gesamte Projektmanagement zuständig.

Projektlaufzeit: 02/2011 - 01/2013

Portrait Petra Püchner
Dr.-Ing. Petra Püchner
0711 123 4012
Portrait Heike Fischer
Heike Fischer
0711 123 4014
Portrait Lena Ohlig
Lena Ohlig
0711 123 4033