EU-Projekt WomEn2FP6

Unternehmerinnen nach Europa - WomEn2FP6 bot Sprungbrett ins 6. Forschungsrahmenprogramm

Unternehmerinnen werden durch die traditionellen Angebote der Wirtschaftsförderung nicht erreicht. Dies ist nicht nur ein Ergebnis einiger Studien, sondern auch unternehmerischer Alltag. 15 Jahre Antragsbetreuung von kleinen und mittleren Unternehmen durch das SEZ zeigen auch: die Zahl der Unternehmerinnen, die EU-Gelder akquirieren, ist gering. Von den 18 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen in Europa werden nahezu 30 Prozent von Frauen geleitet. Frauen leiten jedoch nur sechs Prozent der europäischen Forschungsprojekte für kleine und mittlere Unternehmen. Dies war Anlass und Motivation, das Projekt WomEn2FP6 ins Leben zu rufen, das es sich zur Aufgabe machte, Unternehmerinnen in europäische Forschungsprojekte einzubinden.

Frauen nutzen andere Netzwerke als Männer. Deshalb müssen einschlägige Informationen auch in die richtigen Kanäle gelangen. Das SEZ hat mit WomEn2FP6 den Weg zu europäischen Fördermöglichkeiten über Frauenberatungsnetze bereitet. Über 800 Unternehmerinnen nahmen an Maßnahmen teil und wurden trainiert. Den WomEn2FP6-Partnern ist es gelungen, Unternehmerinnen aus zehn europäischen Ländern in über 50 europäische Projektanträge zu integrieren. Rund 180 Unternehmensprofile wurden über eine Datenbank auf der Website zugänglich gemacht. Die Ergebnisse wurden auf dem Unternehmerinnenkongress Chancen- Wachstum- Innovationen in Stuttgart präsentiert. Zu diesem Kongress hatte das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg eingeladen; über 400 Teilnehmerinnen nutzen die Chance zur Weiterbildung und zum Netzwerken.

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Charlotte Schlicke
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