Unterstützung von Gründerinnen - gute Praktiken in Europa

Kongressreihe 2006 Stuttgart – Erfurt – Bochum – Potsdam

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung veranstaltete das SEZ 2006 vier Kongresse zum Thema „Unterstützung von Gründerinnen – gute Praktiken in Europa“. Die Kongressreihe wurde in enger Zusammenarbeit mit der bundesweiten gründerinnenagentur (bga), dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg - ifex, THÜRINGEN innovativ GmbH, der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B. NRW) sowie der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) in vier deutschen Städten durchgeführt.

Lediglich jedes vierte Unternehmen wird von einer Frau gegründet. Auch wenn die Zahl der weiblichen Selbstständigen seit 1992 stärker steigt als die der männlichen, sind Frauen unter den Selbstständigen noch deutlich unterrepräsentiert. Deshalb hat sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil an Unternehmensgründungen zu erhöhen.
Gründerinnen haben im Vergleich zu Gründern andere Voraussetzungen, andere Unternehmensziele und einen anderen Führungsstil. Der erste Kongress in Stuttgart zeigte Erfolgsmodelle der Sensibilisierung für eine bessere öffentliche Wahrnehmung von Unternehmerinnen. In Erfurt wurden Mentoring- und Coaching-Programme diskutiert. In Bochum ging es um die Bedeutung von Netzwerken. Der Potsdamer Kongress widmete sich schließlich der Bildung und Qualifizierung und präsentierte Maßnahmen aus Europa, die bereits in Kindergarten und Grundschule ansetzen. Für Multiplikatoren wurde ein internationales Forum für Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und fachlichen Kontakt geschaffen. Die Veranstalter hoffen, dass die Kongresse zur Umsetzung der Beispiele in den verschiedenen Regionen beitragen.

Portrait Petra Püchner
Dr.-Ing. Petra Püchner
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