Europäische Fördergelder für Textilunternehmen

ITE Intelligent Textile Environment - Towards a European Wide Intelligent Textile Environment: Building, Linking and Bonding

Die Textil- und Bekleidungsindustrie mit zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen in ganz Europa ist einerseits Bestandteil einer klassischen traditionellen Branche, bietet aber andererseits großes Potenzial für die Entwicklung von Innovationen.

Mit dem Projekt ITE - Intelligent Textile Environment ist das Steinbeis-Europa-Zentrum aktiv auf Unternehmen der Textilbranche zugegangen und hat diese aufgefordert, sich an europäischen Forschungsprojekten und Kooperationen zu beteiligen. Dabei ist es den Partnern gelungen, 110 Unternehmen in Europa - davon 24 Unternehmen in Deutschland - in europäische Projekte zu integrieren. ITE wurde von der Europäischen Kommission finanziert und von weiteren 21 Partnern aus 16 europäischen Ländern durchgeführt. ITE hat ein Expertennetzwerk aufgebaut und Best Practices für den Personaleinsatz in der Textilbranche entwickelt. In einer Studie wurden Daten zu den Produktionsbedingungen, zum Qualitätsmanagement und zu Innovationsstrategien erhoben. Dabei wurde der Faktor Humanressourcen als bedeutender Einfluss für den Innovationsprozess berücksichtigt. Die fachliche Begleitung erfolgte durch das Institut für Textil- und Verfahrenstechnik in Denkendorf.

Das ITE- Projekt umfasste:

  • die Entwicklung von Benchmarking Praktiken durch Audits in 130 Firmen, von Datenbanken sowie eines Internetportals mit dem Ziel, Unternehmen für europäische Kooperationen zu sensibilisieren
  • den Aufbau eines transnationalen Expertennetzwerks
  • die Analyse des Faktors „Human Ressource“ als Bestandteil des Innovationsprozesses
  • die Entwicklung von 13 Best Practices für den Personaleinsatz in der Textilbranche
  • die Verbreitung der Projektergebnisse in den alten EU-Mitgliedsstaaten (Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien, Portugal) und den neuen Mitgliedsstaaten (Litauen, Lettland, Tschechische Republik, Polen, Ungarn, Malta, Slowakische Republik und Zypern) und den neuen Beitrittskandidaten (Rumänien, Bulgarien und Türkei)
  • das Coaching von Unternehmen im Hinblick auf die Teilnahme an Projekten des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU in jeweils 18 Seminaren und Workshops

Laufzeit: 07/2004 -06/2006

Portrait Valerie Bahr
Valerie Bahr
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