EU-Projekt mySMARTLife

Neue Konzepte für intelligentes Leben und Arbeiten in Europas Städten

In mySMARTLife arbeiten 28 Partner aus sieben Ländern an einer nachhaltigeren und intelligenteren Stadtentwicklung. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation Horizont 2020 gefördert und von der spanischen Forschungseinrichtung CARTIF Technology Centre koordiniert. Die Projektmaßnahmen werden in den drei Demonstrationsstädten Nantes, Hamburg und Helsinki umgesetzt.

Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß in Städten zu reduzieren, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu erhöhen und die Demo-Städte umweltfreundlicher zu gestalten.

Darüber hinaus geht es darum, die Entwicklung hin zu so genannten „integrativen Städten“ zu fördern. Integrative Städte bieten eine hohe Lebensqualität und beziehen Bürger in die Stadtentwicklung ein („smart people“-Konzept). Außerdem möchten die mySMARTLife-Partner ein innovatives und dynamisches Wirtschaftskonzept umsetzen (“smart economy”-Ansatz), das Arbeitsplätze und ein angemessenes Einkommen gewährleistet, mehr Attraktivität für talentierte Nachwuchskräfte bietet sowie das Produkt- und Dienstleistungsangebot auf den tatsächlichen Bedarf ausrichtet.

Zudem entwickeln die Projektpartner neue Technologielösungen in den Bereichen Gebäudesanierung, erneuerbare Energien, umweltfreundlicher Verkehr und Kommunikation.

Dank eines integrativen Planungsprozesses, der sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Themenbereiche (Verkehr, erneuerbare Energien etc.) zieht, nehmen die Bürger aktiv am Entscheidungsprozess teil. Auf der Grundlage eines städtischen Geschäftsmodells wird eine integrierte Entwicklungsstrategie entwickelt, die auf andere Städte übertragbar ist.

Die geplanten Maßnahmen werden in den drei Leuchtturmstädten Nantes (Frankreich), Hamburg (Deutschland) und Helsinki (Finnland) umgesetzt. Vier weitere Städte – Varna (Bulgarien), Bydgoszcz (Polen), Rijeka (Kroatien) und Palencia (Spanien) – werden von diesen Erfahrungen direkt profitieren und ihre eigenen städtischen Umgestaltungspläne erstellen. Darüber hinaus sollen Städte weltweit von den Projektergebnissen von mySMARTLife profitieren, indem ein Erfahrungsaustausch im Rahmen eines mySMARTLife-Städtenetzwerks angeboten wird.

Das SEZ ist als Projektpartner verantwortlich für die Verbreitung und Verwertung der Projektergebnisse sowie für die Kommunikationsmaßnahmen des Projekts.

Projektlaufzeit: 12/2016 – 11/2021
Beteiligte Länder: Bulgarien, Kroatien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Polen, Spanien

Portrait Lena Ohlig
Lena Ohlig
0711 123 4033
Portrait María Sol Rau
Dr. María Sol Rau
0711 123 4036