Deutsch-Französische Zusammenarbeit zu KI und Industrie 4.0

Vernetzung zu Industrie 4.0 und angewandter Künstlicher Intelligenz intensivieren

KI und Industrie 4.0 haben im Kontext der Digitalisierung in den letzten Jahren weltweit und so auch in Baden-Württemberg stark an Bedeutung gewonnen. Das spiegelt sich in den zahlreichen erfolgreichen Projekten und Initiativen wider.

Neben mannigfaltigen KI-Initiativen existieren in Baden-Württemberg auch weitere Industrie 4.0-Angebote, die den Mittelstand bei der Umsetzung der Digitalen Transformation unterstützen. Ähnliche Initiativen und Projekte finden auch in Frankreich statt. Was bisher jedoch noch fehlt, ist der grenzübergreifende Austausch zwischen den deutschen und französischen Initiativen und Unternehmen, obwohl beide Länder von einer engen Kooperation profitieren würden.  

Gemeinsam mit französischen Innovationstreibern verschiedener Regionen analysiert das Projektkonsortium technologische und ökonomische Schwerpunkte, vernetzt über Arbeitsgruppen und themenspezifischen Workshops Unternehmen und Forschungseinrichtungen beider Länder miteinander und bietet Unterstützung für KI-Startups. So erhalten französische Start-ups die Gelegenheit an Veranstaltungen in Baden-Württemberg teilzunehmen und dadurch den deutschen Markt zu erschließen. Das Projekt legt den Grundstein für die Entwicklung und den Aufbau eines deutsch-französischen KI-Ökosystems, das Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie Intermediäre vernetzt und konstant in Austausch hält. 

Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg gefördert. Geleitet wird es vom DIZ | Digitales Innovationszentrum. Im deutsch-französischen Vernetzungsprojekt vereinen die in Sachen Netzwerkmanagement und Technologietransfer erfahrenen Organisationen Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, Baden-Württemberg International, CyberForum e.V., FZI Forschungszentrum Informatik und Steinbeis 2i GmbH als Konsortium ihre Kompetenzen und Aktivitäten. 

Die Steinbeis 2i übernimmt Verantwortungen im Bereich grenzüberschreitende Vernetzung und Vermarktung des Wissens- und Technologietransfer-Potenzials, insbesondere bei der Vernetzung von Innovationspartnern sowie bei der Umsetzung von Matchmaking-Brokeragetagen.

Projektlaufzeit: 12/2020-12/2021

Pressemiteilung des Ministeriums:

Frankreich: Staatsministerium Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de)

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