EU-Projekt ATELIER

Positive Energy Districts für Amsterdam und Bilbao

Unter der Koordination der Stadt Amsterdam wird sich das Smart City Projekt ATELIER auf die Entwicklung bürgerorientierter „Positive Energy Districts“ in den beiden Leuchtturmstädten Amsterdam und Bilbao konzentrieren und dabei die Expertise und das Engagement von 30 Partnern aus elf Ländern bündeln.

Alles dreht sich um „AmsTErdam and BiLbao cItizen drivEn smaRt cities“ mit dem Ziel, Positive Energy Districts (PEDs) in insgesamt acht europäischen Städten zu schaffen und zu replizieren. ATELIER wird in seinen beiden Leuchtturmstädten Amsterdam (Niederlande) und Bilbao (Spanien) innovative Lösungen vorstellen, die Gebäude mit intelligenter Mobilität und Technologien zur Energieerzeugung und -nutzung integrieren. So versucht das Projekt einen Energieüberschuss von 1340 MWh Primärenergie zu erzeugen und 1,7 kt CO2 und 23 t NOx-Emissionen einzusparen. Im Projekt wirken sechs Folgestädte mit: Bratislava (Slowakei), Budapest (Ungarn), Kopenhagen (Dänemark), Krakau (Polen), Matosinhos (Portugal) und Riga (Lettland). Diese Städte werden die erfolgreich implementierten Lösungen replizieren und anpassen und so als Testfelder für zukünftige Smart Cities dienen.

Die Projektpartner werden spezielle PED-Innovationsateliers gründen, um das lokale Innovationsökosystem zu stärken und rechtliche, finanzielle oder soziale Hindernisse für die Umsetzung intelligenter Lösungen zu beseitigen. Die Innovationsateliers werden selbsttragend sein und noch lange nach Projektende weitergeführt werden und somit wahre Motoren für die Hochskalierung und die Replikation von Lösungen innerhalb der ATELIER-Städte und darüber hinaus (in Europa und der Welt) sein. Zudem werden die Erfahrungen aus den Innovationsateliers mithilfe eines aktiven Lernprogrammes erfasst und weitergegeben.

Um eine erfolgreiche Umsetzung von Energiesparmaßnahmen zu erreichen, stellt ATELIER die Bürger in den Mittelpunkt aller Aktivitäten: Bewohner (<9000), lokale Initiativen und Energiegemeinschaften werden in Entscheidungsprozesse und Aktivitäten einbezogen und sind während des gesamten Projekts stark an der Entwicklung der technischen Lösungen beteiligt. Die Bürger werden in die Innovationsateliers involviert, um eine maximale Wirkung für die PEDs zu erzielen.

Jede der acht beteiligten Städte wird eine City Vision 2050 entwickeln, die den Fahrplan für langfristige hochskalierte Lösungen darstellt. Das Hauptziel dabei ist es, einen nahtlosen Stadtumbau von der Planung über die Umsetzung bis hin zur weiteren Hochskalierung und zur Replikation zu gewährleisten.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum verantwortet als Projektpartner die Verbreitung, Kommunikation und Verwertung der Projektaktivitäten und Ergebnisse.

Projektlaufzeit: 11/2019 – 10/ 2024

Beteiligte Länder:  Dänemark, Deutschland,  Italien, Litauen, Niederlande, Polen, Portugal, Schweiz, Slowakei, Spanien, Ungarn

Portrait Matthieu Grosjean
Matthieu Grosjean
0711 123 4040
Portrait Bettina Remmele
Dr. Bettina Remmele
0711 123 4048