Success Stories
Minimal Invasive Medizintechnologie
Das Kompetenzzentrum Minimal Invasive Medizin & Technik Tübingen Tuttlingen (MITT) e.V. initiiert den transnationalen Transfer von Knowhow im Medizinbereich
Seit rund drei Jahren bietet das MITT Unternehmen der Medizintechnik Zugang zur Hochschulforschung und begleitet Projekte zwischen Hochschulen und Unternehmen. Das Kompetenzzentrum wurde auf Anregung des Universitätsklinikums Tübingen, der IHK Schwarzwald- Baar-Heuberg, dem Institut für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf und dem Forschungszentrum Karlsruhe gegründet. Es ist auf die Schwerpunkte Instrumentensysteme, Robotik, Lasertechnik Materialwirtschaft, Informationsverarbeitung und Ergonomie spezialisiert. Als direkte Schnittstelle zur Minimal Invasiven Medizin an der Uniklinik Tübingen und zu der Vielzahl an medizintechnischen Unternehmen in Tuttlingen bündelt es die Kompetenzen und hat eine Infrastruktur zur Förderung der medizintechnischen Wissenschaft, der Fort- und Weiterbildung sowie des Technologietransfers aufgebaut.
Unterstützung durch das SEZ
Das Kompetenzzentrum profitiert nun auch von europäischen Fördergeldern. Im 6. Forschungsrahmenprogramm wurde mit Unterstützung des Steinbeis-Europa-Zentrums ein Antrag im Förderprogramm CRAFT eingereicht. Das Projekt setzt sich die Entwicklung eines integrierten Neuro-endoskopischen Systems für minimalinvasive Operationen zum Ziel. Weiteres Ziel ist es, die Kompetenzen mittelständischer Unternehmen im Bereich endoskopischer Operationsmethoden zu stärken und diese stärker in die Forschungsaktivitäten einzubinden. An diesem Projekt sind fünf kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik sowie Forschungspartner aus den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz beteiligt. Die Koordination liegt in Händen des MITT.
Ansprechpartner SEZ
Teresa Puerta, Tel. 0711 123 4013
Email: puerta@steinbeis-europa.de
