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Bilanz zum Creativity World Forum 2009
Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Wirtschaftsminister Ernst Pfister: Veranstaltung mit Strahlkraft in viele Regionen auf der ganzen Welt
03.12.2009
Mit insgesamt rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den beiden Kongresstagen am 1. und 2. Dezember hat das Creativity World Forum 2009 in Ludwigsburg die Erwartungen der Veranstalter deutlich übertroffen. „Baden-Württemberg hat einem internationalen Publikum bewiesen, dass es zu den Spitzenstandorten für Kreativität und Technologie gehört. Das Creativity World Forum 2009 ist Aushängeschild und krönender Abschluss des Europäischen Jahrs der Innovation und Kreativität in Baden-Württemberg“, betonte Ministerpräsident Günther H. Oettinger am Donnerstag (3. Dezember 2009) in Stuttgart. „Baden-Württemberg ist einer der führenden Innovationsstandorte. Unser Ziel, beim Creativity World Forum die in der Kreativwirtschaft Tätigen in Baden-Württemberg, aber auch international, zu vernetzen, haben wir voll und ganz erreicht“, zeigte sich auch Wirtschaftsminister Ernst Pfister hoch zufrieden mit dem jährlichen Spitzentreffen der 13 kreativen Regionen aus aller Welt, das erstmals in Deutschland stattfand.
Kreativität und Ideen wichtigste Wirtschaftsgüter des 21. Jahrhunderts
Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg unterstrich die Bedeutung des Creativity World Forums für die Standortentwicklung: „Kreativität und Ideen sind die wichtigsten Wirtschaftsgüter des 21. Jahrhunderts. Unsere Innovationspolitik ist daher in erster Linie darauf ausgerichtet, gute Rahmenbedingungen für Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zu schaffen, damit in allen Lebensbereichen Menschen mit der Fähigkeit und dem Mut, anders zu denken, ihre Ideen umsetzen können.“ Das Creativity World Forum 2009 sei eine hervorragende Plattform für Innovatoren gewesen, die positive Wirkung auf die Standortentwicklung weit über die Veranstaltung hinaus entfalten werde.
Wachstumsmotor Kreativwirtschaft gewinnt weiter an Fahrt
Wirtschaftsminister Pfister zeigte sich überzeugt, dass beim Creativity World Forum wichtige Grundsteine für zahlreiche Neugründungen, neue Kooperationen und neue Ideen gelegt worden seien. „Mit dem Creativity World Forum in Ludwigsburg hat die Landesregierung das weitere Wachstum der Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg vorangetrieben, die schon heute ein entscheidender Beschäftigungsgenerator ist und längst zu traditionellen Industriezweigen aufgeschlossen hat. Der Wachstumsmotor Kreativwirtschaft gewinnt weiter rasch an Fahrt.“
Gemeinsame Entwicklung des Kreativ- und Hightech-Standorts
Ausgerichtet wurde die internationale Großveranstaltung vom Wirtschaftsministerium und der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG). 40 weitere baden-württembergische Institutionen unterstützten die Veranstaltung. „Wir haben gesehen, dass in Baden-Württemberg alle Akteure an einem Strang ziehen, wenn es um die Entwicklung des Kreativ- und Hightech-Standorts geht“, unterstrich Klaus Haasis, Geschäftsführer der MFG Baden-Württemberg.
Gelegenheit zur Netzwerkbildung
Über den Kongress hinaus bot das Creativity World Forum in Ludwigsburg zahlreiche Gelegenheiten, um neue Kontakte zu knüpfen. Eine begleitende Ausstellung mit 60 Unternehmen und Institutionen wurde an beiden Tagen intensiv von den Kongressteilnehmern genutzt. Eine datenbankgestützte Kontaktbörse für die Teilnehmer aus aller Welt bot die b2fair-Plattform von Handwerk International. Über diese wurden insgesamt 500 Gesprächstermine vermittelt. Möglichkeiten zum informellen Austausch hatten die Teilnehmer auch an den Abenden des ersten und zweiten Kongresstages im Rahmen eines Stehempfangs, beim Empfang der Landesregierung in der in diesem Jahr gegründeten Akademie für Darstellende Kunst sowie bei einer Creative Party der Stadt Ludwigsburg im Reithaus. Der Einladung von Ministerpräsident Günther H. Oettinger zum Landesempfang waren etwa 300 geladene Gäste aus aller Welt gefolgt.
Touren in kreative Regionen Baden-Württembergs
Den Abschluss der Veranstaltung bilden nach den beiden Kongresstagen mit zahlreichen prominenten Rednern drei Touren, die die internationalen Delegationen am heutigen Donnerstag (3. Dezember 2009) in kreative Regionen Baden-Württembergs führen: In der Metropolregion Rhein-Neckar, in der Technologieregion Karlsruhe und in der Region Stuttgart lernen die internationalen Gäste beispielhafte Unternehmen und Einrichtungen im Bereich Wirtschaft und Wissenschaft kennen. „Die Touren in die Regionen stellen nach den beiden Kongresstagen eine weitere Gelegenheit dar, neue Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland zu begründen“, erklärte Pfister.
Hinweis für die Redaktionen:
Zur Kreativwirtschaft zählen die Teilbranchen Verlagsgewerbe/Musikindustrie, Filmwirtschaft einschließlich TV-Produktion, Rundfunkwirtschaft, die Darstellenden und Bildenden Künste, Musik und Literatur, Journalisten- und Nachrichtenbüros, Museumsshops, Kunstausstellungen, Einzelhandel mit Kulturgütern wie Buch-, Musikfach- und Kunsthandel, Architekturbüros, Designwirtschaft, Werbung und Software sowie Software-Spiele.
Das Creativity World Forum 2009 wurde als gemeinsame Veranstaltung der Landesregierung unter Federführung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg und der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit den Districts of Creativity, dem Enterprise Europe Network, Baden-Württemberg International, Handwerk International und dem Steinbeis Europa Zentrum sowie den Städten Stuttgart und Ludwigsburg und weiteren Programmpartnern, wie Regionen und Institutionen der Kreativwirtschaft aus Baden-Württemberg, geplant und durchgeführt. In diesem Jahr fand das Forum erstmals in Deutschland statt. Die Europäische Union fördert das Creativity World Forum 2009 finanziell im Rahmen ihres CIP-Programms zur Unterstützung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.
