Aktuelle Nachrichten
Steinbeis-Europa-Zentrum bringt Unternehmen auf der Technologiebörse INTERPART 2006 zu Gesprächen an einen Tisch
Europäische Kooperationen durch gezielte Auswahl stimulieren
10.10.2006
Zum zweiten Mal bietet das Steinbeis-Europa-Zentrum auf der diesjährigen INTERPART, der internationalen Zuliefermesse für die Fahrzeugindustrie und den Maschinen- und Anlagenbau, in Karlsruhe die Gelegenheit zur Teilnahme an einer europäischen Kooperationsbörse. Das "IRC Brokerage Event at INTERPART 2006" wird in enger Kooperation mit der Messe Karlsruhe, der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, dem Automotive Engineering Südwest, K&R Media GmbH & Co. KG und zahlreichen Partnern des Netzwerks der Innovation Relay Centres durchgeführt.
58 Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, Italien, Polen und Rumänien nehmen teil und nutzen die Börse um in vorab geplanten Gesprächsterminen mit potentiellen Geschäftspartnern aus ganz Europa über zukünftige technologische Kooperationen zu diskutieren. Die Teilnehmer mussten sich über die Datenbank und das Veranstaltungstool der Innovation Relay Centres anmelden und ihr Technologieprofil eintragen. Auf Grund der Profile entstand ein Katalog mit 51 Technologieangeboten und -gesuchen; mittels dieser Daten wählte dann jeder Teilnehmer seine individuellen Gesprächspartner aus.
Die Kooperationsbörse ist eine Plattform für Anbieter innovativer Technologien aus Europa, für Investoren, die neue Möglichkeiten der Beteiligung suchen, Anwender, die neue Technologien und Produkte benötigen und für Unternehmen und Forschungsinstitute, die europäische Kooperationen suchen. Die Kooperationsbörse wird am Mittwoch, den 11. Oktober 2006 durchgeführt.
Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist das Innovation Relay Centre Stuttgart - Erfurt - Zürich und betreut mit den lokalen Partnern Thüringen innovativ GmbH und Euresearch die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg, Thüringen und der deutschsprachigen Schweiz in Fragen grenzüberschreitender Kooperationen.
Über das Netz der Innovation Relay Centres
Die wachsende internationale Konkurrenz fordert von europäischen Unternehmen innovative Lösungen und kooperatives Denken. Um im Wettbewerb zu bestehen, lohnt es sich, mit anderen Unternehmen über Netzwerke zum beiderseitigen Nutzen zu kooperieren. Diesen Ansatz verfolgen die Innovation Relay Centres (IRC), die Unternehmen helfen, europaweit die richtigen Technologie- und Industriepartner zu finden. Seit 1995 unterstützen die IRC- in Deutschland auch bekannt als EU-Verbindungsbüros für Forschung und Technologie -Unternehmen in Europa bei transnationalen Kooperationen. Über 1.200 Kooperationsverträge zwischen Unternehmen aus Europa wurden bisher geschlossen.
Vor allem kleinere und mittlere innovative Unternehmen, die Technologien oder Know-how besitzen, von dem auch andere Unternehmen Europas profitieren können oder Unternehmen, die nach im eigenen Land nicht verfügbaren technologischen Lösungen suchen, sind Zielgruppe der IRC. Das Netzwerk ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Aktuell gehören 71 Konsortien mit über 240 Partnern aus 33 Ländern zum Netzwerk. Vertreten sind die 25 EU-Mitgliedsstaaten sowie Bulgarien, Rumänien, Island, Israel, Norwegen, die Schweiz, die Türkei und Chile. Das IRC-Netz ist damit weltweit das größte Technologietransfernetz.
Mittelständische Unternehmen profitieren vom Wissen der mehr als 1.000 Experten für Innovation und Technologietransfer in 240 örtlichen Büros europaweit. Die Zentren kennen die Unternehmen ihrer Region und können bei Bedarf rasch über das Netzwerk kooperieren. Jedes Büro arbeitet regional mit engen Kontakten zu Wirtschaft und Wissenschaft und bietet interessierten Unternehmen oder Forschungsinstituten die Möglichkeit, Technologieprofile in eine Datenbank einzugeben. Diese Profile werden zugleich an die Kollegen in Europa geschickt.
Konkret bieten die IRC den Unternehmen auch die Möglichkeit, sich an Unternehmerreisen und Technologiebörsen zu beteiligen. Die Technologie- und Kooperationsbörsen finden während internationaler Messen wie beispielsweise der CeBIT, Biotechnica, Medica oder Pollutec statt. Die Teilnehmer sind mit einem Technologieprofil in einem Katalog vertreten. Jeder Teilnehmer wählt seine Gesprächspartner. Die IRC organisieren im Vorfeld der Börse individuelle One-to-One Gespräche zwischen den Teilnehmern. Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, erhalten einen Mehrwert, indem sie in kurzer Zeit mehrere Gespräche mit potenziellen Kunden führen können.
Weitere Informationen
Ansprechpartner SEZ
Dr. rer. nat. Sabine Preusse, Tel. 0721 93519 11
Email: preusse@steinbeis-europa.de
