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MFG Baden-Württemberg leitet europäisches Konsortium zur Vernetzung der Kreativwirtschaft
SEZ wirkt als Projektpartner mit
19.02.2008
Quelle: Staatsministerium (13.02.2008)
Europaminister Willi Stächele: Vorhandenes Innovationspotenzial der Informationstechnologie für Kreativwirtschaft noch besser nutzbar machen
„Unsere baden-württembergischen IT- und Softwareunternehmen besitzen ein enormes Innovationspotenzial, das in der europäischen Kreativwirtschaft zur treibenden Kraft werden kann.“ Das erklärte der baden-württembergische Europaminister Willi Stächele am Mittwoch (13. Februar 2008). Anlass ist der Projektzuschlag für das von der Medien- und Filmgesellschaft (MFG) Baden-Württemberg konzipierte EU-Projekt CReATE - Creating a joint research agenda for promoting ICT-based innovations in Creative Industries. Ziel des Projekts sei es, IT-basierte Innovationen für Anwender aus der Kreativwirtschaft besser zugänglich zu machen und diese gemeinsam mit ihnen kontinuierlich weiterzuentwickeln, sagte Stächele. Innovative Technologien in viel versprechenden Feldern wie z. B. e-Publishing, e-Marketing, e-Design, e-Learning, Games oder Wissensmanagement sollten so gemeinsam vorangetrieben werden.
Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) als Partner aus der Region
Das EU-Projekt CReATE, das die MFG Baden-Württemberg als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien in Zusammenarbeit mit fünf europäischen Partnern realisiert, startet im März dieses Jahres. Ein Partner aus der Region ist das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) in Stuttgart, welches insbesondere die strategische Ausrichtung der Cluster auf die viel versprechenden internationalen Marktpotenziale sowie den Aufbau strategischer Kapazitäten unterstützt. Für das Projekt ist eine Laufzeit von drei Jahren vorgesehen. Die Förderung von 1 Mio. Euro erfolgt aus Mitteln des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union. Dieses fördert Forschungsprojekte in Europa, mit dem Ziel, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und Arbeitsplätze zu schaffen.
Vernetzung der führenden Kreativregionen
„Die lebendige Kreativwirtschaft des Landes soll intensiv mit drei weiteren führenden Kreativregionen aus Frankreich, Großbritannien und Italien vernetzt werden“, sagte der Minister. Gemeinsam mit den Partnern aus Rhône-Alpes (F), Piemonte (I) und West-Midlands (UK) würden im Rahmen des Projekts zunächst die vorhandenen Strukturen der Kreativwirtschaft in den Regionen untersucht und relevante Forschungsfelder der sich rasant entwickelnden Zukunftsbranche identifiziert. „Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welchen Innovationsbeitrag neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für die Unternehmen der Kreativwirtschaft, wie z. B. Verlage, Architektur- und Designbüros sowie Agenturen und Medienunternehmen, leisten könnten“, erklärte der Europaminister.
Spürbare Wettbewerbsvorteile für Baden-Württemberg
In einem weiteren Schritt gelte es, Dienstleister aus diesen Bereichen stärker mit Software-Entwicklern, IT-Experten und Forschungseinrichtungen zu vernetzen, sodass ein aktiver Wissensaustausch stattfinden könne. Durch die enge Zusammenarbeit auf regionaler und europäischer Ebene verschaffe sich Baden-Württemberg spürbare Wettbewerbsvorteile im internationalen Vergleich und festige so auch in Zukunft seine Spitzenposition als führender Kreativstandort, betonte Stächele.
Ansprechpartner SEZ
Dr. rer. nat. Guenter Clar, Tel. 0711 123 4017
Email: clar@steinbeis-europa.de
