Steinbeis-Europa-Zentrum

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Steinbeis-Europa-Zentrum führt Projektmanagement für EU-Projekt DINAMICS durch

SEZ agiert als Partner für Wissensmanagement

26.06.2007

Mit Hilfe des Steinbeis-Europa-Zentrums ist es gelungen, für das grenzüberschreitende Projekt DINAMICS europäische Fördergelder zu akquirieren und damit auf EU-Ebene zu etablieren. Das EU-Forschungsprojekt DINAMICS (Diagnostic Nanotech and Microtech Sensors), das im April 2007 startete, plant die Entwicklung eines Biosensors zur exakten Analyse der Wasserqualität. Die Neuentwicklung soll auf Basis der Nanotechnologie erfolgen und dabei helfen, bioterroristische Angriffe auf die Trinkwasserversorgung zu verhindern.

Das Konsortium mit vorrangiger KMU-Beteiligung verbindet für seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit Nanotechnologie, Mikrosystemtechnik sowie Biochiptechnologie und wird für die nächsten vier Jahre mit rund 4,5 Millionen Euro von der Europäischen Kommission gefördert.

Die Projektpartner aus neun Ländern wurden durch das Steinbeis-Europa-Zentrum bei der Antragstellung und den Vertragsverhandlungen in Brüssel unterstützt. Nun übernimmt das SEZ als Projektpartner das Wissensmanagement sowie das administrative und finanzielle Projektmanagement.

Die Ereignisse des 11. September 2001 und die Welle von Anthrax-Briefen lenkte die Aufmerksamkeit der Welt auf die Gefahr von terroristischen und bioterroristischen Angriffen gegen die Zivilbevölkerung. In der Folge wurde die Sicherheit der Bevölkerung zu einem Schwerpunktthema des EU-Forschungsprogramms. Das in diesem Rahmen neu gestartete Projekt DINAMICS hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen maßgeblichen Beitrag zur Zukunft der Sicherheitstechnologien zu leisten. Ziel von DINAMICS ist die Entwicklung eines Warnsystems, das gefährliche Infektionserreger, wie Bakterien und Viren, identifizieren kann. Für die zuverlässige Überwachung der Trinkwasserversorgung sieht DINAMICS ein tragbares Messgerät für Spezialeinsätze vor, das auch bei Sportgroßereignissen zur Sicherheit aller Beteiligten beitragen soll. Ebenfalls in Vorbereitung ist eine Messstation zur kontinuierlichen Überwachung der Trinkwasserversorgung. Diese soll absichtlich oder unabsichtlich freigesetzte Krankheitserreger schnell und sicher nachweisen und damit einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherheit der Zivilbevölkerung leisten.

DINAMICS- Projekttyp und Partner
Das EU-Projekt DINAMICS (Diagnostic Nanotech and Microtech Sensors) ist ein „Integriertes Projekt für KMU“, das ein interdisziplinäres Konsortium mit Partnern aus Forschung und Industrie zusammen bringt. Derzeit engagieren sich 14 Projektpartner aus 9 Ländern für DINAMICS, darunter KMU und weitere Unternehmen sowie Universitäten und Forschungseinrichtungen. Die Partner kommen aus Deutschland, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Slowakei, Türkei und Ungarn. Mindestens ein weiterer Partner aus den neuen EU-Staaten soll noch in den Kreis aufgenommen werden. Die Koordination des Konsortiums verantwortet die auf die Entwicklung von Biochips spezialisierte Lambda GmbH mit Sitz in Freistadt, Österreich.

Weitere Informationen

Ansprechpartner SEZ

Dr.-Ing. Sutter, Tel. 0721 935 1911
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