Gemeinsame Technologieinitiativen
In der ersten Phase der Europäischen Technologieplattformen (ETP) waren die Akteure vorrangig damit beschäftigt, alle relevanten Branchenvertreter ihres Themenspektrums zusammenzubringen und eine so genannte „Strategic Research Agenda (SRA)“, einen Plan über die zukünftigen Forschungsthemen in ihren jeweiligen Bereichen zu entwerfen. Dieser Prozess ist mittlerweile in den meisten ETP abgeschlossen. Aus Sicht der Europäischen Kommission hat sich das Aufgabengebiet der ETP weiterentwickelt. Sie haben einen wertvollen Beitrag für die Konzeption des siebten Forschungsrahmenprogramms der EU geleistet.
Aus sechs ausgewählten Plattformen sind mittlerweile Gemeinsame Technologieinitiativen (Joint Technology Initiatives - JTI) generiert worden, die eine öffentlich-private Partnerschaft darstellen. Das Budget für die Programme stammt dabei, anders als im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU, zur Hälfte aus der Industrie, der Rest wird zu 1/3 von der Europäischen Kommission und zu 2/3 von nationalen Programmen aufgebracht.
Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie in den für Europa strategischen Bereichen Mobilität, Sicherheit, Nanoelektronik, Medizin, Energie und Umwelt.
- ARTEMIS - Embedded Computing Systems
- Clean Sky - Aeronautics and Air Transport
- ENIAC - Nanoelectronics Technologies 2020
- FCH - Fuel Cells and Hydrogen
- GMES - Global Monitoring for Environment and Security
- IMI - Innovative Medicines Initiative
Dabei stellt das EU-Projekt MobyPost ein gutes Beispiel der Partnerschaften dar, die im Rahmen der JTIs unterstützt und gefördert werden. Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist Partner in diesem Vorhaben, das im Februar 2011 startete und von der JTI Fuel Cell and Hydrogen Joint Initiative (FCH) kofinanziert wird.
Kontakt:
Alexandra Fezer, Tel. 0711 123 4027
Email: fezer@steinbeis-europa.de
Eduardo Herrmann, Tel. 0721 93519 13
Email: herrmann@steinbeis-europa.de
