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Wirtschaftsministerium bewilligt dem Europabeauftragten und dem Steinbeis-Europa-Zentrum Mittel in Höhe von rund 464.000 Euro

SEZ unterstützt weiterhin die baden-württembergischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen

10.06.2010

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat dem Europabeauftragten des Wirtschaftsministers Professor Dr. Norbert Höptner und dem Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) als operativer Einheit des Europabeauftragten für das Jahr 2010 Mittel in Höhe von rund 464.000 Euro bewilligt. Dies teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart mit. „Damit ermöglicht das Land dem SEZ, sein geballtes Know-how beim transnationalen Technologietransfer und beim Zugang zu EU-Forschungs- und Innovationsprogrammen auch 2010 zum Nutzen der baden-württembergischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen einzusetzen“, so Ernst Pfister.

Durch die Unterstützung des SEZ flossen alleine im Vorjahr Projektmittel der Europäischen Kommission in Höhe von insgesamt 9,8 Millionen Euro nach Baden-Württemberg. Das SEZ beschäftigt 2010 - dem Jahr seines 20-jährigen Jubiläums – mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinen Büros in Stuttgart und Karlsruhe. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums sowohl des Amts des Europabeauftragten als auch des SEZ fand im April 2010 unter Beteiligung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg in Stuttgart ein großer europäischer Kongress zum Thema „Strategien für Innovation und Wettbewerb in Europa“ satt.

„In den vergangenen 20 Jahren hat sich, insbesondere auch unter der Leitung meines Europabeauftragten Professor Dr. Norbert Höptner, die Abkürzung ‚SEZ’ zu einem echten Markenzeichen für den grenzüberschreitenden Technologietransfer von und nach Baden-Württemberg entwickelt. Das SEZ ist in Baden-Württemberg zu einem zentralen Türöffner für EU-Förderprogramme und für europäische Technologie- und Forschungspartnerschaften geworden“, erklärte der Minister.

Im Jahr 2009 umfassten die Aktivitäten des SEZ unter anderem 552 Beratungen zum transnationalen Technologietransfer, 693 Förderberatungen, die Erstellung von 89 Kundenprofilen für europäische Datenbanken und Kooperationsbörsen, 150 Vor-Ort-Besuche, 13 Kooperationsbörsen im In-und Ausland sowie 32 Informationsveranstaltungen zu EU-Förderprogrammen. Hinzu kommen zahlreiche Projekte, die das SEZ im Auftrag der EU zu speziellen Themen oder für spezielle Zielgruppen umsetzt.

Bei seinen Aktivitäten profitiert das SEZ zum einen von seiner Einbindung in das Technologietransfernetz der Steinbeis-Stiftung, das allein in Baden-Württemberg mehr als 460 Einrichtungen umfasst, sowie von seinen vielfältigen internationalen Kontakten, die es als eines der EU-Verbindungsbüros für Innovation erworben hat und seit 2008 als Partner des „Enterprise-Europe-Network – Baden-Württemberg“ (EEN-BW) weiter ausbaut.

Dem EEN-BW gehören zehn Einrichtungen aus Baden-Württemberg an – darunter Handwerk International Baden-Württemberg, das SEZ, sieben Industrie- und Handelskammern und das Wirtschaftsministerium. Jede Person, Einrichtung oder jedes Unternehmen, die/das sich an einen der EEN-BW-Partner wendet, wird entweder direkt beraten oder nahtlos vom jeweils kompetenten Partner innerhalb des Netzwerks weiter betreut. So ergibt sich für Baden-Württemberg ein wesentlich dichteres und umfassenderes Beratungsangebot bezüglich des Zugangs zu europäischen Märkten, zu grenzüberschreitenden Geschäfts- und Technologiekooperationen sowie zu EU-Förderprogrammen.

Quelle: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg