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Forschungsstipendium für Universität Karlsruhe
Nachwuchswissenschaftlerin erhält „Starting Grant“ vom Europäischen Forschungsrat zum Aufbau eines Forschungsteams im Bereich der strukturellen Eigenschaften von Nanokontakten
Ein wesentliches neues Merkmal des 7. Forschungsrahmenprogramms ist die Einrichtung des Europäischen Forschungsrates, der erstmalig in der Geschichte der EU Grundlagenforschung fördert und Anträge von Einzelpersonen aus einem EU-Mitgliedsstaat ermöglicht. Mit den Starting Grants fördert der Europäische Forschungsrat exzellente Nachwuchswissenschaftler mit bis zu 2 Mio. Euro beim Aufbau einer eigenen unabhängigen Arbeitsgruppe.
Zum Zuge gekommen ist auch ein Forschungsprojekt der Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Regina Hoffmann-Vogel am Physikalischen Institut der Universität Karlsruhe, das die strukturellen und elektronischen Eigenschaften metallischer Nanokontakte untersucht. Ziel des Forschungsprojekts NANOCONTACTS ist es, ein besseres Verständnis für den Zusammenhang zwischen der Struktur der metallischen Kontakte und ihren Leitungseigenschaften zu gewinnen und dadurch eine bessere Kontrolle der Zuleitungen zu funktionalen Einheiten wie z. B. Halbleitertransistoren oder Moleküle für molekulare Elektronik zu erreichen. Das Projekt verfolgt dabei einen interdisziplinären Ansatz, der Oberflächenphysik und molekulare Elektronik miteinander kombiniert.
Unterstützung durch das SEZ
Das SEZ hat Dr. Regina Hoffmann-Vogel an der Universität Karlsruhe bei der Antragstellung und Antragsformulierung unterstützt. Nach positiver Evaluation des Projektantrags begleitete das SEZ die Forscherin auch bei der Vorbereitung des Hearings vor einer Gutachterkommission in Brüssel. Das Projekt begann Anfang 2010 und wird für 60 Monate vom Europäischen Forschungsrat finanziell unterstützt.