Success Stories
Innovative Forstmaschinen
Die Hohenloher Spezial-Maschinenbau GmbH & Co.KG erschließt mit Hilfe eines EU-Projekts neue Märkte
Welche hohen technischen Standards die Forstmaschinen heute aufweisen, zeigt die Produktpalette der Hohenloher Spezial-Maschinenbau GmbH & Co. KG (HSM) aus Neukupfer in Hohenlohe. Die Holzerntemaschinen von HSM sind ein Spitzenprodukt in der Forstwirtschaft und werden nicht nur für die deutschen Wälder maßgeschneidert und produziert. Mit Unterstützung des Steinbeis-Europa-Zentrums konnte das kleine und mittlere Unternehmen seine Fühler nach Litauen, Rumänien und die Ukraine ausstrecken.
Unterstützung durch das SEZ
Das Steinbeis-Europa-Zentrum hat hierfür die richtigen Fäden geknüpft und geholfen, dass HSM seine Technologie und Innovationskraft über die deutschen Grenzen hinaus zur Verfügung stellen kann.
Im Beratungsgespräch mit dem Steinbeis-Europa-Zentrum wurde die Idee entwickelt, Fördergelder aus Europa für die Forschungs- und Entwicklungskosten zu beantragen und europäische Kooperationspartner einzubinden. Die Bedenken des kleinen Unternehmens, dass der administrative Aufwand zu hoch und nicht rentabel sein würde, konnten ausgeräumt werden. Das SEZ nahm dem Unternehmen die administrative Antragstellung und einen Teil des anspruchsvollen Projektmanagements ab. Auch bei der Suche nach den richtigen Kooperationspartnern setzte das SEZ sein europäisches Netzwerk erfolgreich ein. Das Projekt fand Zustimmung in Brüssel und wurde für zwei Jahre von 2005 bis 2007 mit rund einer Million Euro gefördert. Das Konsortium mit seinen 15 Partnern lieferte HSM ein hervorragendes Netzwerk für zukünftige Projekte: sieben KMU aus Deutschland, Großbritannien, Rumänien und der Tschechischen Republik; fünf Forschungspartner aus Deutschland, Frankreich, Litauen, Ungarn und Polen sowie drei süddeutsche Forschungsdienstleister.
Die Forschungskooperation ermöglichte eine technologische Entwicklung, die den länderspezifischen waldbaulichen Rahmenbedingungen, insbesondere der nachhaltigen Nutzung von Laubholz und Dauerwaldkollektiven gerecht wird. Am Ende der Entwicklung stand eine forstliche Maschinentechnik, die sich neben einer erhöhten Produktivität, einem modernen GPS- bzw. Logistiksystem und erhöhtem Leistungspotential dadurch auszeichnet, über eine hohe Flexibilität europaweit zur Verfügung zu stehen.