Steinbeis-Europa-Zentrum

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20jähriges Jubiläum

Success Stories

Netz der Innovation Relay Centres ermöglicht Forschungskooperationen in der Plasmatechnologie

SEZ unterstützt Universität Stuttgart bei der Partnersuche in Europa

Die Abteilung Plasmatechnologie am Institut für Plasmaforschung (IPF) der Universität Stuttgart untersucht Niedertemperaturplasmen und deren Anwendungen in der Plasmatechnologie sowie die Wechselwirkungen von reaktiven Niedertemperaturplasmen mit Oberflächen. Dazu gehören die Aktivierung von Oberflächen und die Abscheidung neuartiger dünner Schichten. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie entwickelt das IPF u.a. Plasmaquellen und Verfahren im Atmosphären- und Niederdruckbereich für die Sterilisation bzw. Beschichtung von Verpackungsmaterialien und Textilien. Erforscht werden Beschichtungen für neuartige Werkstoffe, Solar- und Brennstoffzellen. Hierzu werden Mikrowellenplasmaquellen entwickelt, die für eine plasmagestützte Oberflächenbehandlung eingesetzt werden können.

Unterstützung durch das SEZ

Seit einigen Jahren unterstützt das Steinbeis-Europa- Zentrum das Forschungsinstitut bei internationalen Aktivitäten, der Vermittlung von europäischen Partnern und der Technologiebeobachtung ausländischer Märkte. Im Jahr 2004 nahm das Institut erstmals die Dienstleistungen des SEZ für den Bereich des europäischen Technologietransfers in Anspruch. Gemeinsam wurden Technologieangebote des Instituts erstellt und dann über das europaweite Netz der Innovation Relay Centres (seit 2008 Enterprise Europe Netork) verbreitet. Mit dem Service im Bereich Technologietransfer ermöglichte das Steinbeis-Europa-Zentrum die Suche nach innovativen Technologien, neuen Märkten und Anwendungsbereichen in Europa. Der Service informierte den Kunden über bereits entwickelte Lösungen für technologische Fragestellungen und über Technologien, die europaweit nachgefragt oder angeboten werden.

Zahlreiche Interessensbekundungen aus dem Ausland für das IPF führten zu 26 Kontakten in 15 Ländern, vor allem mit Partnern in Frankreich und Großbritannien, aber auch in Slowenien, Algerien, der Türkei und Kolumbien. Zwei Kontakte nach England und Schottland führten zu konkreten technologischen Kooperationen sowie zu einem EU-Projekt im Bereich Lebensmitteltechnologie, in dem das IPF als Partner für die Plasmasterilisation zuständig ist. Vom Know-how des Stuttgarter Instituts profitieren in diesem Projekt u. a. sieben KMU, die überwiegend im Anwendungsbereich tätig sind.

Ansprechpartner SEZ

Teresa Puerta, Tel. 0711 123 4013
Email: puerta@steinbeis-europa.de

Dr. Sabine Preusse, Tel. 0721 935 1911
Email: preusse@steinbeis-europa.de