Genderkompetenz
Seit dem Jahr 1999 befasst sich das Steinbeis-Europa-Zentrum mit frauenspezifischer Beratung – zunächst über europaweite Studien und Good Practice Analysen im Bereich unternehmerischer Selbständigkeit (die EU-Projekte ProWomEn und ProWomEnPlus). Angeregt durch entsprechende Maßnahmen aus Schweden und Großbritannien hat das SEZ dann gezielt Pilotprojekte ins Leben gerufen und durchgeführt, um Unternehmerinnen an europäische Forschung und Technologiekooperationen heranzuführen. Heute verstehen wir, dass Frauen häufig anders mit diesen Themen umgehen und deshalb – genauso wie in der Existenzgründungsberatung – auch eine spezifische Ansprache und Beratungskompetenz erwarten dürfen.
Unser Anliegen:
Frauen und Männer – gemäß ihren Stärken – zu mehr Innovation zu ermutigen und zu begleiten.
Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist Gründungsmitglied des European Center for Women and Technology (ECWT). Die Leiterin des SEZ Stuttgart, Dr. Petra Püchner, stellt die Vize-Direktorin des ECWT. SEZ und SAP Research bilden zusammen die Kontaktstelle des ECWT in Deutschland.
Zudem ist das SEZ im Bereich Genderkompetenz in weiteren nationalen und europäischen Netzwerken und Agenturen aktiv:
- bga - bundesweite Gründerinnenagentur
- International Taskforce on Women and ICTs
- European Platform for Women in Science (EPWS)
Aktuelle Unterstützungsmaßnahmen und Aktivitäten bieten die Projekte Unternehmerinnen-Netzwerk in Deutschland und Europa und GENDERA.
Weitere Informationen finden sich auch unter den abgeschlossenen Projekten WeMentor, FemStart, WomEn2FP6, ProWomEn, ProWomEnPlus und WENETT sowie unter der Success Story zu WENETT und der Success Story zu WeMentor.
Publikationen zum Gender-Thema:
- Flyer: Developing a gender lens for supporting European Research Participation - Lessons Learned from the European ETI Project WomEn2FP6
- "Book of Good Practice - Bewährte Maßnahmen zur Unterstützung von Existenzgründungen durch Frauen":
Darstellung von 22 Good Practice-Beispielen aus dem Projekt ProWomEn: - Part 1 Introduction
- Part 2 Good Practice "Problem Awareness"
- Part 3 Good Practice "Instruments of Support"
- Part 4 Good Practice "Regional Networks"
- Part 5 Good Practice "Education and Training"
