Netzwerk Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel
Grenzüberschreitendes Netzwerk zur Förderung von bioaktiven pflanzlichen Inhaltsstoffen
Unter Federführung des Steinbeis-Europa-Zentrums haben sich derzeit 20 Netzwerkpartner aus Industrie, Forschung und Marketing zusammengeschlossen, um das Thema „Bioaktivität und Gesundheit“ in Baden-Württemberg voranzutreiben. Gefördert wird das Netzwerk über das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – ZIM“ im Fördermodul NEMO des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Das Steinbeis-Europa-Zentrum koordiniert den Zusammenschluss seit 1. August 2010 bis 2013 und will dieses Netzwerk ausbauen und nachhaltig in Baden-Württemberg etablieren.
Das Netzwerk fokussiert sich auf bioaktive pflanzliche Inhaltsstoffe des Amaranth. Das Ziel ist es, dazu beizutragen, dass „bioaktive pflanzliche Produkte“ (Lebensmittel / Nahrungsergänzungsmittel) mit einem nachgewiesenen gesundheitlichen Zusatznutzen im Bereich der Ernährungsprävention und -regeneration hergestellt werden.
Ziele des Netzwerkes sind:
- Wissenschaftlicher Beitrag zur Erklärung der Ursache-Wirkungszusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit
- Aufbau eigener Qualitätsstandards
- Entwicklung, Vermarktung und Vertrieb von bioaktiven pflanzlichen Produkten mit einem nachgewiesenen gesundheitlichen Zusatznutzen
- Mobilisierung von Ressourcen und Schaffung von Synergieeffekten durch Vernetzung von Forschung und mittelständischer Industrie
- Transparenz für den Verbraucher durch klare Kommunikations- und Marketingstrategien
- Ausbau und Etablierung des Netzwerks
Das Netzwerk will dabei sowohl Verbraucher als auch Mediziner und die mittelständische Lebensmittelindustrie ansprechen.
Kompetenzen des Netzwerks
Die Netzwerkpartner setzen sich aus Forschungseinrichtungen mit pflanzenbiologischen Kompetenzen beim Anbau und der Extraktion der Pflanzeninhaltsstoffe und aus mittelständischen Unternehmen der Biotechnologie, die diese Inhaltsstoffe analysieren, zusammen. Zusätzlich sind auch Netzwerkseinrichtungen im Bereich der Ernährungsmedizin und Datenaufbereitung Partner im Netzwerk. Durch die enge Zusammenarbeit und den regelmäßigen Austausch der Partner profitieren alle von dem Netzwerk: die bereits vorhandenen Entwicklungen und Erfahrungen werden im Netzwerk gebündelt und gemeinsam weiterentwickelt.
Die deutschen Partner sind:
Agilpharma GmbH, Anoxymer GmbH, Bio-Backhaus Wüst, BioLAGO e.V., BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, Daacro GmbH & Co KG, Gleiser GmbH & Co. KG (Bronnmühle), Goethe-Universität Frankfurt am Main/ Pharmakologisches Institut für Naturwissenschaftler, Hochschule Esslingen/ Fakultät für angewandte Naturwissenschaften/ Biotechnologie, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen/ Institut für angewandte Forschung/ Fachgebiet Pflanzenbau und Qualitätsmanagement, Hochschule Mannheim/ Institut für analytische Chemie, KIT/ Institut für Botanik/ Abteilung Molekulare Zellbiologie, Rudolf Gmelin GmbH & Co KG (Eselsmühle), Schumann & Sohn, Ultra Energieprodukte GmbH, Technische Universität München/ Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt/ Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie, Ultra Sports GbR, Universität Heidelberg/ Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie/ Abt. Biologie, Universität Hohenheim/ Institut für Ernährungsmedizin, Universität Hohenheim/ Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, Universität Hohenheim/ Institut für Lebensmittelchemie, Universität Hohenheim/ Life Science Center, Varionostic GmbH, Vivacell Biotechnology GmbH.
Schweizer Partner ist das Institut für angewandte Biochemie (IABC) im Kanton Thurgau.
Kontakt:
Hartmut Welck, Tel. 0711 123 4031
Email: welck@steinbeis-europa.de
Offizielle Webseite des Netzwerks „Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel“:
http://www.netzwerk-bpl.de
