Sicherheitstechnologien - Auftakt für eine europaweite Sicherheitsforschung
Auf dem Weg zu einer eigenen europäischen Forschungs- und Sicherheitspolitik sind Forschungs- und Technologiekooperationen ein wichtiger Schritt in diesem seit 15 Jahren andauernden Prozess. Zusätzlich zu der verstärkten Zusammenarbeit auf militärischer und diplomatischer Ebene – früher Aufgaben, die die einzelnen Mitgliedstaaten allein bewältigten – unterstützt die europäische Sicherheitsforschung direkt eine einheitliche Sicherheitspolitik auf europäischer Ebene.
Nach drei Pilotjahren mit Vorbereitungsmaßnahmen ist Sicherheitsforschung nun ein eigenes Forschungsfeld geworden, das mit einen Budget von ca. 1,35 Mrd. Euro für die nächsten 7 Jahre unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm (RP7) (2007-2013) ausgestattet ist. Als Kernpunkte adressiert das Sicherheitsthema vier sicherheitsrelevante Aufgaben von hoher politischer Relevanz. Um die Effizienz und Effektivität zu unterstützen und den bei Sicherheitsfragen wichtigen politischen Aspekt mitzuberücksichtigen, gibt es außerdem drei Querschnittsthemen.
Aufgaben:
- Schutz gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität
- sichere Infrastrukturen und Versorgungseinrichtungen
- Grenzsicherheit
- Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung in Krisenfällen
Querschnittsthemen:
- Integration, Interoperationalität und Zusammenarbeit von Sicherheitssystemen
- Sicherheit und Gesellschaft
- Koordination und Strukturierung der Sicherheitsforschung
Folgende Förderprogramme auf europäischer Ebene sollen die Erreichung der o.g. Prioritäten unterstützen:
- Das 7. Forschungsrahmenprogramm (RP7)
gefördert werden vordefinierte Forschungsthemen im Bereich Sicherheit
Kontakt:
Alexandra Fezer, Tel. 0711 123 4027
Email: fezer@steinbeis-europa.de
