Informations- und Kommunikationstechnologien
Der Aufbau einer integrativen Informationsgesellschaft ist eine der zentralen Aufgaben der europäischen Forschungspolitik. Diese beruht auf der breiten Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in öffentlichen Diensten, in kleinen und mittleren Unternehmen und in Privathaushalten. Die Europäische Kommission möchte mit der Initiative „i2010 – für die europäische Informationsgesellschaft bis 2010“ die Entstehung einer offenen und wettbewerbsfähigen digitalen Wirtschaft vorantreiben und hebt die Bedeutung der IKT als Integrationsmotor und für eine bessere Lebensqualität hervor.
Die europäische Politik sieht im Bereich der Informationsgesellschaft und der Medien folgende drei Schwerpunkte vor:
- Schaffung eines einheitlichen europäischen Informationsraums, der einem offenen und wettbewerbsfähigen Binnenmarkt im Bereich der Informationsgesellschaft und der Medien förderlich ist;
- Steigerung der Innovation und Investitionen in die IKT-Forschung, um das Wachstum und die Entstehung von mehr und besseren Arbeitsplätzen zu fördern;
- Aufbau einer integrativen europäischen Informationsgesellschaft, die Wachstum und Beschäftigung in einer Weise fördert, die mit einer nachhaltigen Entwicklung vereinbar ist, und die bessere öffentliche Dienste und die Lebensqualität in den Vordergrund stellt.
Folgende Förderprogramme auf europäischer Ebene sollen die Erreichung der o.g. Prioritäten unterstützen:
- Das 7. Forschungsrahmenprogramm (RP7)
Gefördert werden vordefinierte Forschungsthemen im Bereich IKT.
- Pilot- und Technologievermarktung (CIP)
Ziel des CIP IKT-Programms ist es, den neuen, zusammenwachsenden Märkten für elektronische Netze, Medieninhalte und digitale Technologien Impulse zu geben.
Kontakt:
Heike Fischer, Tel. 0711 123 4014
Email: fischer@steinbeis-europa.de
Alexandra Fezer, Tel. 0711 123 4027
Email: fezer@steinbeis-europa.de