Technikfolgenabschätzung
Technikfolgenabschätzung (TA) beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen, Chancen und Risiken neue Entwicklungen in Wissenschaft und Technik mit sich bringen (können). Bei der Durchführung eines TA-Prozesses werden mögliche Effekte antizipiert und analysiert, um eine solide Entscheidungsgrundlage zu entwickeln. Technikfolgenabschätzung bildet eine „Brücke“ zwischen Foresight-Prozessen und der Entwicklung konkreter Investitionsentscheidungen, sowohl für den öffentlichen als auch den privaten Sektor. Ein TA-Prozess zielt auf die Entwicklung eines konkreten „Arbeitsprogramms“, das dazu beitragen soll, vorhandene Potenziale zu identifizieren und Umsetzungsoptionen zu entwerfen.
Ein TA-Prozess gliedert sich in der Regel in folgende Schritte:
- Abstecken des allgemeinen Vorgehens und des Arbeitsbereichs, Festlegung von Fokus und Umfang des Prozesses, Identifizierung der Zielgruppe und relevanter Akteure,
- Untersuchung der Ausgangslage sowie möglicher zukünftiger Entwicklungen,
- Analyse der Auswirkungen der betrachteten Entwicklung(en) sowie Umfeldanalyse,
- Entwicklung, Beurteilung und Bewertung von Handlungsoptionen,
- Entwicklung und Verbreitung konkreter Umsetzungsvorschläge.
